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Formel 1 am Nürburgring

Ecclestone bereit für neuen Vertrag

Bernie Ecclestone GP Indien 2011 Foto: xpb 61 Bilder

Ecclestone ist weiteren Grand Prix auf dem Nürburgring gegenüber aufgeschlossen. Der Formel 1-Boss erklärte sich bereit, mit den neuen Verantwortlichen über einen Vertrag zu verhandeln.

16.02.2012 dpa

Das Formel 1-Rennen am Nürburgring steht wieder einmal vor dem Aus. Das Land hat den zwischenzeitlich eingesetzten Privatbetreibern vergangene Woche gekündigt, weil Pachtzahlungen ausstünden. Rund 330 Millionen Euro hat das Land in den Ausbau des Nürburgrings gesteckt, um die hohen Defizite der Formel 1 auszugleichen. Bislang vergeblich.

Formel 1-Zukunft am Nürburgring ungewiss

Die rot-grüne Landesregierung möchte ein Fass ohne Boden verhindern. Die Ausgaben für die Formel 1 müssen drastisch gesenkt werden. Am liebsten hätte man nur noch einen Grand Prix in dieser Legislaturperiode. Ob Titelverteidiger Sebastian Vettel, Rekordweltmeister Michael Schumacher und die anderen Piloten im kommenden Jahr in der Eifel fahren werden, ist somit äußerst fraglich.

Alles hängt an Bernie Ecclestone. Obwohl der Formel 1-Boss den Ring-Verantwortlichen schon in der Vergangenheit Preisnachlässe erteilt hatte, ist der 81-Jährige zu Gesprächen bereit. "Wenn die Landesregierung einen neuen Vertragspartner findet, der sich bereit erklärt, das Rennen durchzuführen, bin ich gern dazu bereit, einen neuen Vertrag zu unterzeichnen", sagte der Brite der "Rhein-Zeitung" (15.2.).

Formel 1 zu vertretbaren Konditionen

Keiner, auch er nicht, wolle Deutschland aus dem Rennkalender streichen. "Was wir möglich machen können, werden wir auch möglich machen", versicherte Ecclestone. Der zuständige Innenminister Roger Lewentz erklärte gegenüber der "Rhein-Zeitung", sich mit Ecclestone zu treffen. "Das Land wird sich weiter um die Formel am Ring bemühen - allerdings zu vertretbaren Konditionen", sagte der SPD-Politiker.

"Das heißt: Der Zuschuss des Landes muss spürbar sinken." Niels Wiechmann von den Grünen schränkte ein: "Klar ist, dass sich der Sport weitgehend selbst tragen muss. Die Formel 1 ist ein Milliardengeschäft, das sehr wohl dazu in der Lage ist." Der Nürburgring und der Hockenheimring haben sich bei der Formel 1 zuletzt jährlich abgewechselt. Rheinland Pfalz hat die Rennen jeweils mit mehreren Millionen Euro bezuschusst.

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