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Bernie Ecclestone Q&A

"Brauchen noch zwei US-Rennen"

Bernie Ecclestone GP Indien 2011 Foto: xpb 41 Bilder

Bernie Ecclestone hat in Indien erstmals zum neuen US-Grand Prix in New Jersey Stellung genommen. Dass damit nun zwei Rennen in Amerika stattfinden stört den F1-Boss nicht. Er könnte sich sogar noch mehr vorstellen. Wie Ecclestone verriet, gibt es derzeit aber keine neuen Bewerber.

27.10.2011 Tobias Grüner
Können Sie noch einmal bestätigen, dass New Jersey ab 2013 einen Grand Prix austragen wird?

Ecclestone: Ja, wir haben einen Deal für zehn Jahre. Es wird einfach perfekt werden.

Und was ist mit Austin? Kommt es dann zu zwei US-Rennen oder gibt es noch Fragezeichen?

Ecclestone : Keine, von denen ich wüsste. Früher gab es mal drei oder vier Rennen in Amerika. Wir brauchen also noch zwei mehr (grinst). Es ist ja auch ein großes Land. Wir haben ja auch neun Rennen in Europa. Und Amerika ist ungefähr genauso groß. Vielleicht sollten wir vier in Europa und vier in Amerika machen.

Wie groß kann der Formel 1-Kalender denn werden? Sind 20 Rennen nicht genug?

Ecclestone: Ich habe mir den Kalender angeschaut. Auf dem Papier war unten leider kein Platz mehr für weitere Rennen.

Es gab Gerüchte, dass Korea weichen muss. Ist das korrekt?

Ecclestone : Ich habe keine Ahnung.

Der Veranstalter hatte gesagt, dass man sich das Rennen nicht mehr leisten könne und neu verhandeln will.

Ecclestone: Es gibt viele Dinge im Leben, die man sich nicht leisten kann. Man muss auch nicht alles haben.

Es wird also keine Neuverhandlungen geben?

Ecclestone: Es hat lange genug gedauert, den ursprünglichen Vertrag auszuhandeln.

Sind Sie zufrieden mit Korea? Es hatte den Anschein, als hätten sie die Tore letztes Jahr zugesperrt und zum Rennen aufgemacht - ohne sich in der Zwischenzeit darum zu kümmern.

Ecclestone: Das ist seltsam. Sie standen nie richtig dahinter. Das ist enttäuschend. Sie hatten es ja vorher auch geschafft alles aufzubauen.

Wir es weiterhin zwei Rennen in Spanien geben?

Ecclestone: Ja, dabei wird es bleiben.

Gibt es noch andere Städte, mit denen Sie gerade über einen neuen Grand Prix sprechen?

Ecclestone: Nein, im Moment nicht.

Hatten Sie gehofft, in Indien noch einen weiteren einheimischen Fahrer zu sehen?

Ecclestone: Ja, das ist etwas schade. Ich hatte gedacht, dass Karun (Chandhok) einen Vertrag dafür hat.

Was ist Ihr Rat an ihn?

Ecclestone: Er muss warten, bis ihn jemand haben will. Er sollte sich nicht darauf verlassen, dass es ein Rennen in Indien gibt. Er hat Talent. Er sollte alleine zurechtkommen.

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