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Bernie Ecclestone: Concorde Agreement mit Top-Teams

Bernie Ecclestone hat mit der Mehrheit der Formel 1-Teams ein neues Concorde Agreement vereinbart, das die Verteilung der Einnahmen regelt. Das alte Abkommen läuft Ende des Jahres aus.

In einem kurzen Statement auf der offiziellen F1-Webseite "formula1.com" hat Formel 1-Rechteinhaber Bernie Ecclestone die Unterzeichnung eines neuen Concorde Agreement verkündet. Allerdings haben dem neuen Abkommen noch nicht alle zwölf Teams zugestimmt.

Mehrheit der F1-Teams hat unterschrieben

"Ich freue mich mitteilen zu können, dass wir ein neues kommerzielles Abkommen mit der Mehrheit der aktuellen Formel 1-Teams gefunden haben, das die Rahmenbedingungen einer weiteren Teilnahme in der Formel 1 nach Ablauf des aktuellen Concorde Agreements Ende des Jahres regelt", ließ der 81-Jährige F1-Zampano mitteilen.

Welche der Teams unterschrieben haben und welche nicht, ließ der Brite offen. Namentlich genannt wurden nur Ferrari, McLaren und Red Bull. Schon im Dezember hatte auto motor und sport berichtet, dass Ecclestone separate Deals mit Red Bull und Ferrari abgeschlossen hatte. Das wurde bis zuletzt von den beiden Teams dementiert.

Teams suchen individuelle Deals

Eigentlich hatten sich die Teams ursprünglich verständig, ein gemeinsames Abkommen mit Ecclestone zu schließen. Doch mit Auflösung der Teamvereinigung FOTA Ende der vergangenen Saison wurden offenbar alle guten Absichten über Bord geworfen. Nachdem bekannt wurde, dass Red Bull und Ferrari ausgeschert sind, haben offenbar auch andere Teams versucht einen guten Deal für sich auszuhandeln. Sogar FOTA-Rädelsführer McLaren.

Nach Informationen von auto motor und sport war McLaren das erste Team, das von Bernie Ecclestone wegen eines Spezialabkommens angesprochen wurde. Der Rennstall aus Woking lehnte das aber lange Zeit ab, weil man lieber im Rahmen der FOTA mit den anderen Teams zusammen einen Deal aushandeln wollte.

Mercedes noch ohne Unterschrift?

Mercedes scheint noch kein neues Abkommen unterschrieben zu haben. Bis zuletzt hatte das Silberpfeil-Team versucht, den historischen Bonus der Vorgänger-Teams aus Brackley - bis hin zu Tyrrell - für die nächsten Jahre geltend zu machen. Bei den Auszahlungen aus der Ecclestone-Kasse bekommen die Teams neben den Prämien für aktuelle Erfolge auch immer einen Bonus für vergangene Leistungen und die langjährige Teilnahme an der Formel 1.

Auch Williams scheint noch kein Deal mit Bernie Ecclestone gefunden zu haben. Auch das britische Traditionsteam würde gerne mehr Geld für die historischen Verdienste um die Formel 1 erhalten.

Als Kandidaten, die schon sicher unterschrieben haben, gelten neben den bestätigten Red Bull, McLaren und Ferrari auch das Red Bull-Schwesterteam Toro Rosso sowie Sauber. Auch Lotus und Force India haben angeblich schon eigene Deals abgeschlossen.

Ecclestone in komfortabler Verhandlungsposition

Für Ecclestone ist es ein Glücksfall, dass die Teams in den Verhandlungen nicht mit einer Stimme gesprochen haben. Ohne die Drohung der Abspaltung in einer Piratenserie konnte der clevere Geschäftsmann aus London aus einer komfortablen Position verhandeln. In unserer Fotogalerie zeigen wir Ihnen noch einmal die besten Bilder aus der Formel 1-Karriere von Bernie Ecclestone.

Tobias Grüner
Von am 23. März 2012
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