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Bernie Ecclestone freut sich auf GP Deutschland 2010

Hockenheim 40 Jahre nach Jochen Rindt

Bernie Ecclestone Foto: xpb 47 Bilder

Vier Wochen vor dem Grand Prix von Deutschland blickt Bernie Ecclestone bereits auf das Rennen am Hockenheimring. Vor genau vierzig Jahren gewann sein Schützling Jochen Rindt das erste Formel 1-Rennen am Hockenheimring.

01.07.2010

Was ist Ihre persönlich beste Erfahrung - oder das interessanteste Sportereignis auf dem Hockenheimring?
Ecclestone: Ohne Frage, das Jahr 1970. Damals fand ja das erste Formel 1-Rennen auf dem Ring statt. Mein Fahrer Jochen Rindt hat damals gewonnen hat. Er hatte ein großartiges Duell mit Jacky Ickx. Später in derselben Saison verunglückte er tödlich und gewann dennoch nach seinem Tod den Weltmeistertitel.

Was unterscheidet den Hockenheimring von anderen internationalen Rennstrecken?
Ecclestone: Der Hockenheimring hat eine lange Geschichte im Motorsport. Die Strecke zieht unheimlich enthusiastische Fans an. Der Hockenheimring bietet durch seine Konzeption mit dem Motodrom einfach eine einzigartige Rennatmosphäre für die Rennsportfans.
 
In Europa halten die Leute ihre Euros lieber in der Tasche und sind zögerlich geworden, wenn es darum geht Live Event-Tickets zu kaufen.
Ecclestone: Mein Vorschlag wäre, sich ein schönes Wochenende in Hockenheim zu machen. Man weiß ja heute nie, was mit dem Geld passiert.
 
Wie schlägt sich Michael Schumacher und ist die Kritik an ihm unfair?
Ecclestone: Ich finde, er macht einen ganz ausgezeichneten Job. Ich finde schon, dass die Kritik an ihm unfair ist. Er war drei Jahre im Urlaub. Was erwarten Sie nach so einer Pause? Jeder wünscht sich, dass er wieder ein Rennen gewinnt. Ich wünsche es mir. Können Sie sich vorstellen, was in Hockenheim los wäre, wenn es ausgerechnet dort passieren würde.
 
Mercedes tritt erstmals seit den 50er Jahren wieder mit einem eigenen Team an. Kommt da echtes Silberpfeil-Feeling rüber?
Ecclestone: Die Silberpfeile habe eine große Geschichte und ich finde es gut, dass Mercedes das wieder aufflammen lässt. Natürlich dauert es ein bisschen, einen Mythos wieder aufleben zu lassen. Aber ich bin sicher, sie sind auf dem richtigen Weg, und dass das Silberpfeil-Image wieder voll zum Tragen kommt. Für Ferrari ist das leichter, weil sie ihren Lauf nie unterbrochen haben.

Wir sehen eines der spannendsten Formel 1-Jahre aller Zeiten. Woran liegt das?
Ecclestone: Wir hatten Glück. Das Wetter hat uns ein paar Mal Regen gebracht, und Regenrennen sind immer gut. Außerdem gibt es in diesem Jahr an der Spitze mehr Teams, die in der Lage sind ein Rennen zu gewinnen. Mit den Regeln, Tankstopps oder nicht, hat das gar nichts zu tun.

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