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Bernie Ecclestone

Meeting zur Nürburgring-Zukunft geplatzt

Bernie Ecclestone Foto: dpa 41 Bilder

Bernie Ecclestone hat die Betreiber des insolventen Nürburgrings versetzt. Weil der F1-Chef trotz fester Zusage nicht in Hockenheim erschien, platzte die erhoffte Verhandlungsrunde über einen neuen Vertrag für den Grand Prix auf der Eifel-Strecke.

23.07.2012 dpa

Da hat man schon kein Geld und dann kommen auch noch unnötige Reisekosten hinzu. Die Gesellschafter der Nürburgring Automotive GmbH (NAG), Jörg Lindner und Kai Richter, warteten vergeblich am Hockenheimring auf das Meeting mit Formel 1-Chef Bernie Ecclestone.

"Wir sind nicht verärgert. Wir sind weiter in Kontakt und guter Dinge, dass wir auch 2013 die Formel 1 an den Nürburgring holen", versicherte ein NAG-Sprecher. Zu Spekulationen, Ecclestone traue sich womöglich wegen juristischer Probleme nicht mehr nach Deutschland, sagte er, dass eine bereits getroffene Vereinbarung mit dem Chefvermarkter über die Zukunft der Formel 1 auf dem Nürburgring auch im Ausland konkretisiert werden könne.

Ecclestone verzichtet auf Reise nach Deutschland

Rund um das Hockenheim-Wochenende gab es Gerüchte, dass die Münchner Staatsanwaltschaft den 81-Jährigen gerne noch einmal zu den Details des F1-Verkaufs durch die Bayern LB im Jahr 2006 befragt hätte. Die Behörden ermittelt gegen Ecclestone wegen mutmaßlicher Bestechung in zweistelliger Millionenhöhe. Der Brite weist dies zurück.

Die Zukunft des Nürburgrings ist damit weiter ungewiss. Bereits im Februar kündigte das Land Rheinland-Pfalz der privaten NAG wegen ausstehender Pacht. Diese räumte aber nicht das Feld. Nun hat die größtenteils landeseigene Besitzgesellschaft Nürburgring GmbH Insolvenz beantragt.

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