Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows

Bernie Ecclestone

Saison 2013 nur mit 19 Rennen

F1 Nürburgring Foto: Nürburgring Automotiv GmbH

Für den abgesagten Grand Prix in New Jersey gibt es offenbar doch keinen Ersatztermin. Bernie Ecclestone rechnet 2013 mit nur 19 Rennen. Fragezeichen gibt es noch zum Thema GP Deutschland. Nach Aussage des F1-Vermarkters soll das Rennen auf dem Nürburgring stattfinden.

08.01.2013 Tobias Grüner, dpa

Rund zwei Monate vor dem Saisonstart gibt es immer noch zwei kleine Sternchen am Formel 1-Kalender für 2013. Nachdem das Rennen in New Jersey abgesagt werden musste, suchten die Vermarkter lange nach einem passenden Ersatz. Als Termin wurde bereits der 21. Juli auserkoren. Es fand sich allerdings keine passende Rennstrecke, die in der Lage war, die Gebühren zu bezahlen.

Ecclestone geht von 19 Rennen aus

Laut Reglement hätten die Teams eigentlich schon am 15. Dezember über den endgültigen Formel 1-Kalender informiert werden müssen. Die Deadline ließ man allerdings ohne Kommentar verstreichen. Bis zuletzt wusste niemand, ob die Saison aus 20 oder 19 Rennen besteht.

Nun meldete sich endlich Bernie Ecclestone zu Wort. Der Formel 1-Boss ließ mitteilen, dass die Fans 2013 nur 19 Grands Prix zu sehen bekommen. Die FIA hätte dem Plan bereits zugestimmt.

Rettet Ecclestone Nürburgring-Rennen?

Damit würde nur noch eine Frage übrig bleiben: Wo findet das Rennen in Deutschland statt? Der insolvente Nürburgring kann sich die teure Gebühr nicht mehr leisten. Das Land Rheinland-Pfalz will auch nicht mehr einspringen. Hockenheim stünde als Ersatz bereit. Doch Ecclestone will anscheinend lieber in der Eifel fahren.

"Es sollte der Nürburgring sein. Das versuchen wir gerade möglich zu machen", so Ecclestone. Noch am Dienstag (8.1.) führte der 82-Jährige Gespräche mit den Verantwortlichen am Ring. Es ist gut möglich, dass Ecclestone selbst einen Teil des finanziellen Risikos übernimmt, um das Rennen zu retten.

"Wir sehen es sehr positiv, dass Herr Ecclestone so optimistisch in die aus unserer Sicht finalen Verhandlungen um den Formel-1-Grand-Prix am Nürburgring geht", erklärte der Sprecher der Nürburgring Automotive GmbH (NAG), Karl-Heinz Steinkühler. "Die letzten Gespräche würden in naher Zukunft geführt. Dann gibt es sicherlich auch ein Ergebnis", sagte Steinkühler weiter.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Empfehlungen aus dem Netzwerk