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Bernie Ecclestone über Michael Schumacher

Schumacher muss nicht gewinnen

Foto: dpa 153 Bilder

Der siebenmalige Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher kann nach Einschätzung von Formel-1-Geschäftsführer Bernie Ecclestone ohne Druck in die neue Rennsaison starten. Er müsse nichts beweisen und könne auch damit leben, wenn andere schneller sind.

10.03.2010 Michael Schmidt

Das sagte Ecclestone vor dem Rennauftakt am Sonntag in Bahrain gegenüber auto motor und sport. "Michael ist nicht an seinem Image interessiert. Er will wieder Rennen fahren. Wenn jemand wirklich schneller wäre als er, würde er es akzeptieren."

Schumachers Alter ist kein Nachteil

Im Alter von 41 Jahren sieht Ecclestone keinen Nachteil, sondern eher einen Vorteil für den Mercedes-Piloten. "Ich sehe nur Vorteile in seinem Alter. Er hat alles schon mal erlebt. Er muss nichts mehr beweisen. Michael wäre nicht zurückgekommen, wenn er nicht wüsste, dass er seinen Job gut machen kann. Wenn er nicht gewinnt, wird man dem Auto die Schuld dafür geben."

Probleme sieht der Formel-1-Vermarkter dagegen auf das Ferrari-Team wegen der Rivalität der beiden Piloten Felipe Massa und Fernando Alonso zukommen. "Alonso ist ein netter Kerl außerhalb des Cockpits, aber er ist ein Siegertyp. Er mag keinen neben sich, der schneller ist. Und Massa ist schnell."

BMW und Toyota fehlen der Formel 1 nicht

Keine Sorge hat Ecclestone, dass die Attraktivität der Formel 1 durch den Ausstieg der Hersteller BMW und Toyota gelitten hat. "Man kann nicht behaupten, dass der Auftritt von Toyota und BMW in der Formel 1 übermäßig aufregend gewesen wäre", ätzt Ecclestone. "BMW lebt als Name in Sauber weiter, vielleicht sogar besser. Wenn wir Ferrari verloren hätten, dann hätte ich gesagt: Oh, mein Gott." Zudem seien die beiden Hersteller nicht aus finanziellen Gründen ausgestiegen. "BMW und Toyota sind gegangen, weil sie nicht erfolgreich waren. Max Mosley wollte die Notwendigkeit abschaffen, für Erfolg viel Geld ausgeben zu müssen. Die Hersteller sollten ihm dafür dankbar sein."

Privatteams sind noch nicht konkurrenzfähig

Ecclestone teilt die Kritik von Ferrari, dass die neuen Privatteams noch nicht konkurrenzfähig sind. "Ferrari hat Recht. Aber als sich die neuen Teams eingeschrieben haben, waren sie der festen Ansicht, dass es ein Budgetlimit von 40 Millionen Euro gibt. Und zwar für alle, einschließlich Ferrari", so der Formel-1-Boss. "Das hätte ihnen eine Chance gegeben. Ich habe sie immer gewarnt, dass ein Budgetlimit nicht funktioniert. Jetzt stellen die neuen Teams fest, dass ihr Budget nicht ausreicht."

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