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Bernie klagt zurück

Foto: dpa

Der Formel 1-Chef kontert. Bernie Ecclestone will die Bayerische Landesbank vor Gericht ziehen. Er wirft den Bänkern vor, gegen die eigenen Firmeninteressen zu handeln und bezweifelt, dass die BLB überhaupt rechtmäßiger Besitzer der Formel 1-Anteile ist.

01.02.2005

Eigentlich ist Bernie Ecclestone wieder einmal der Beklagte. Am 10. Mai wird vor einem Londoner Gericht die Macht in der Formula One Administration (FOA) neu verteilt - oder auch nicht. Nachdem die Hauptanteilseigner der Formel 1-Rechte dem eigenen Geschätsführer Ecclestone bereits im Vorjahr gerichtlich das Sagen über die Holding FOH abnehmen ließen, zielen sie nun auf die Entscheidungsgewalt der FOA.

Der in die Enge getriebene Ecclestone will nun mit einer Gegenklage kontern. Seine Firma Bambino Trust wirft dem Vorstand der Bayerischen Landesbank Gerhard Gripkowski vor, mit den Gerichtsverfahren gegen die eigenen Firmeninteressen zu handeln. Schließlich würden die ständigen Nachrichten um interne Querelen den Marktwert der Formel 1 schmälern und die Suche nach der lang ersehnten Stabilität gefährden.

Fragwürdige Aktienverschiebungen?

Aber Ecclestone fährt noch ein dickeres Geschütz auf: In Folge der Übergabe der 50 Prozent-Beteiligung von EM-TV an die Kirch-Gruppe und an dessen Gläubigerbank, die BLB, seien unerlaubt Aktien verschoben worden. Nach Ansicht der Bambino-Trust-Anwälte wäre die Bayerische Landesbank nicht der rechtmäßige Nachfolger des früheren Anteilseigners.

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