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Die besten Bilder der Formel 1-Saison 2011: Faszination unter erschwerten Bedingungen

Die besten Formel 1-Saison 2011

Die auto motor und sport-Fotografen Daniel Reinhard und Wolfgang Wilhelm haben bei den 19 Grand Prix geschätzte 12.000 Fotos geschossen. Wir haben für Sie die 50 schönsten ausgesucht, die es bis jetzt nicht ins Heft oder auf die Homepage geschafft haben.

Zum Jahreswechsel hat man Muße. Da zählt einmal nicht die News oder die Statistik, sondern das, was die Faszination Formel 1 ausmacht. Dazu gehören schöne Fotos.

Das Leben für die Fotografen wird von Jahr zu Jahr schwieriger. Die meisten neuen Strecke haben keine Atmosphäre. Der Hintergrund ist entweder mit Reklametafeln oder kilometerweiten Asphaltflächen tapeziert. Eine Kurve sieht aus wie die andere. Die Fahrer verschwinden in ihren Motorhomes oder im Besprechnungsraum mit ihren Ingenieuren. Wenn sie mal durchs Fahrarlager laufen, verstecken sie sich hinter dunklen Sonnenbrillen und unter manchmal viel zu großen Kappen der Sponsoren. Die Technik wird immer mehr weggesperrt. Zuletzt haben die Teams verfügt, dass im Parc fermé keine Fotos von Autos mehr geschossen werden dürfen. Lächerlich!

In den Büros von Adrian Newey, Pat Fry, Paddy Lowe oder Ross Brawn stapeln sich Detailfotos von den Konkurrenzprodukten. Aufgenommen von den Teamfotografen. Als ob da ein Bild in der Zeitung oder im Internet das große Geheimnis des Autos verraten könnte.

Es sind die Teams selbst, die am wenigsten von Marketing verstehen

Die Teams reden großspurig von besserem Marketing und werfen Bernie Ecclestone vor, dass er nichts dafür tut. Dabei sind es die Teams selbst, die am wenigsten von Marketing verstehen. Sie kasernieren ihre Fahrer und Autos ein, in der Hoffnung, die Medien zeigen nur das, was man gerne zeigen möchte. Und das ist so gut wie nichts. So stellt sich dieser Sport selbst ein Bein. Das Fernsehen hat überall Vorfahrt. Dabei ist es ein altes Mediengesetz, dass ein gedrucktes Bild manchmal mehr sagt als 1.000 Worte. Oder ein Filmbeitrag von zwei Minuten, den die Leute nach zwei Stunden schon wieder vergessen haben.

Die auto motor und sport-Fotografen Daniel Reinhard und Wolfgang Wilhelm haben trotz erschwerter Bedingungen das Faszinosum Formel 1 wieder auf Festplatte gebrannt. Wir haben eine Auswahl ihrer besten Fotos zusammengestellt, die es bis jetzt nicht in die Hefte oder das auf die Homepage geschafft haben - weil sie nicht aktuell oder einfach nur zu verspielt waren. Urteilen Sie selbst.

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Michael Schmidt

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