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Beste Chance für Red Bull in Ungarn

Ricciardo macht Renault Druck

Red Bull - GP Ungarn - Budapest - Donnerstag - 23.7.2015 Foto: ams 111 Bilder

Red Bull erwartet in Ungarn das beste Rennen des Jahres. Weil auf dem Hungaroring das Chassis mehr als der Motor zählt. Vorjahressieger Daniel Ricciardo macht sich trotzdem Gedanken über seine Zukunft. "Mit diesem Motor kann es 2016 nicht weitergehen."

23.07.2015 Michael Schmidt

Red Bull wartet immer noch auf das erste Podium in dieser Saison. Das bislang beste Rennen des Jahres war der GP Monaco mit den Plätzen 4 und 5. Für den GP Ungarn am Wochenende sehen viele im Team des früheren Abonnement-Weltmeisters noch bessere Chancen. Weil die mittelschnellen, aber langgezogenen Kurven die ideale Spielweise für den Red Bull RB11 sind. Und weil der Motor nicht die entscheidende Rolle spielt.

Renault-Upgrade kommt zu spät

Auch Daniel Ricciardo rechnet sich für den zehnten WM-Lauf viel aus: "Es sollte nach Monaco unsere beste Strecke sein. Ob sie besser ist, werden wir erst am Wochenende wissen." Insgeheim wünscht sich der Vorjahressieger Regen. "Dafür hätten wir das ideale High Downforce-Paket." Das Mindestziel? "Wir wollen unter die ersten Fünf kommen." Ricciardo ist ein Hungaroring-Fan: "Weil eine Kurve der andere folgt. Du hast immer was zu tun. Ich mag lange Geraden nicht. Das bedeutet nur Warten."

Weil Ferrari seine Entscheidung über das zweite Cockpit neben Sebastian Vettel aufschiebt, kocht auch die Gerüchteküche weiter. Und Daniel Ricciardo ist mittendrein. "Bis jetzt sind es nur Gerüchte. Da ist noch keine Substanz dahinter." Eigentlich ist der Australier für 2016 bei Red Bull unter Vertrag. Doch der Dritte der WM 2014 macht klar: "Ich will nicht noch eine Saison mit dem aktuellen Motor fahren. Renault muss seinen Motor signifikant verbessern. Noch so eine Saison wie diese darf es nicht geben."

Auch ein Kunden-Motor ist keine erfolgversprechende Option: "Da stellt sich die Frage, ob das Kundenteam dann auch gewinnen darf." Ricciardos Problem: Das große Power-Upgrade von Renault kommt vermutlich erst für die letzten drei Rennen. Zu spät, um noch eine Vertragsentscheidung zu treffen. Da vertraut er auf Red Bulls Einschätzungsvermögen: "Die wollen unbedingt wieder Erfolg haben. Wenn sie von dem Projekt für 2016 überzeugt sind, bin ich es auch. In den nächsten zwei Wochen sollten wir wissen, wo die Reise hingeht."

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