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Bilanz der deutschen F1-Piloten

Gelungener Auftakt für Team Deutschland

Deutsche Piloten Foto: dpa 46 Bilder

Für die fünf deutschen Piloten verliefen die ersten vier Saisonrennen vielversprechend. Mit ein wenig Glück wäre allerdings noch deutlich mehr drin gewesen für Vettel, Glock, Heidfeld, Rosberg und Sutil.

02.05.2009 Tobias Grüner

Die Ära Schumacher ist endgültig vorbei. Die neuen deutschen Formel 1-Helden haben das Zepter übernommen und bereiten den Fans jede Menge Spaß. Die deutschen Fernsehsender vermelden steigende Formel 1-Quoten,  und auf der Rennstrecke kämpfen gleich fünf Piloten aus heimischen Landen um Pokale, Podien und Punkte.

Vettel auf Schumachers Spuren

Mit Sebastian Vettel hat ausgerechnet der Jüngste aus dem Quintett den größten Erfolg. Der letzte deutsche Pilot, der in zwei Rennen in Folge einen Pokal auf dem Podest in Empfang nehmen durfte, hieß Michael Schumacher (2006). Mit dem Sieg in China und Rang zwei in Bahrain gelang Vettel nun das gleiche Kunststück.
 
Wäre der Red Bull-Youngster nicht in Australien drei Runden vor Ende im Kampf um Rang zwei mit Robert Kubica kollidiert, säße er Jenson Button wohl deutlich dichter im Nacken. Aber weder durch den Ausfall noch durch die sehr harte Strafe für das Rennen in Malysia ließ sich Vettel aus der Konzentration bringen. Mit dem imposanten Sieg im Regen von Shanghai fuhr der 21-Jährige endlich den Lohn ein.

Glock konstant in den Punkten

Auch für Timo Glock wäre sicherlich mehr drin gewesen, auch wenn der Kölner als einziger aus dem Fünfer-Pack das Kunststück fertig brachte, bei jedem Rennen in den Punkten zu landen. In Australien und China startete der Toyota-Pilot aus der Boxengasse und überzeugte mit beherzten Aufolhagten. Unvergessen auch sein Auftritt in Malaysia, als er im Monsunregen als einziger Pilot  den Überblick in der Reifenlotterie behielt.
 
In Bahrain war es hingegen die falsche Reifenstrategie des Toyota-Teams, die eine bessere Platzierung kostete. Von Rang zwei gestartet fiel der 27-Jährigen schließlich auf Rang sieben zurück. Platz fünf in der Fahrerwertung ist trotzdem ein hervorragendes Zwischenergebnis für den Deutschen.

BMW-Sauber bleibt hinter den Erwartungen

Mit nur vier Zählern ist Nick Heidfeld auf Rang neun der Fahrer-WM immerhin drittbester Deutscher. Ohne den etwas glücklich erkämpften zweiten Platz im Regen von Sepang wäre der Saisonstart allerdings deutlich mieser ausgefallen. Tiefpunkt war das vierte Rennen in Bahrain, als der Mönchengladbacher auf Rang 19 am Ende des Feldes über die Ziellinie rollte.
 
Auch Nico Rosberg kann mit dem Saisonbeginn nicht ganz zufrieden sein. Zwar ließ der 23-Jährige aus Wiesbaden das Potenzial seines Williams immer wieder aufblitzen, für die großen Top-Resultate reichte es bislang allerdings nicht. Trotz Doppel-Diffusor und guten Trainingsergebnissen schaffte es Rosberg immer wieder gute Positionen im Rennen zu verspielen. So rangiert der Blondschopf mit 3,5 Zählern nur auf Position elf im Klassement.

Sutil verschenkt Punkte

Adrian Sutil als Fünfter im deutschen Bunde hätte diese Ausbeute locker in China schlagen können. Allerdings leistete sich der Starnberger einen kostbaren Lapsus, als er sechs Runden vor der Zielflagge die Gewalt über seinen Force India verlor und auf Platz sechs liegend in die Mauer krachte. Dank Doppeldiffusor und Mercedes-Motor zeigte sich das indische Sportgerät allerdings zuletzt deutlich verbessert, so dass Sutil optimistisch in die Europa-Saison blicken kann.

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