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Bilanz Training vs. Rennen

Pic gewinnt vor Räikkönen

Charles Pic GP Bahrain 2013 Foto: Wilhelm 25 Bilder

Es gibt Samstags- und Sonntagskönige in der Formel 1. Für gute Startplätze gibt es keine Punkte. Nicht alle Fahrer sind in den beiden Disziplinen gleich stark. Über die Saison zeigt sich, wer im Rennen Plätze gutmacht oder verliert. Wir haben die Bilanz.

25.04.2013 Michael Schmidt

Es ist nur ein Zahlenspiel. Und nicht in jedem Fall ein aufschlussreiches, weil Fahrer die von weit hinten starten mehr Chancen haben sich zu verbessern als ihre Kollegen an der Spitze der Startaufstellung. Und weil ein Ausfall die Bilanz verfälschen kann. Ein paar Dinge erzählt die Statistik aber doch.

Kimi Räikkönen hat gemessen an seinen Startplätzen in den ersten vier Rennen 15 Positionen gutgemacht. Sein Lotus ist im Rennen eine Bank. Am Auto geht nichts kaputt, die Strategie stimmt. Sergio Perez kommt ihm aus der Spitzengruppe mit elf gewonnen Plätzen am nächsten. Sebastian Vettel hat mit vier Platzverbesserungen ebenfalls eine positive Bilanz. Auch Lewis Hamilton steht für seine Startplätze im vorderen Feld erstaunlich gut da. Der neue Mercedes-Pilot kletterte im Rennen in Summe fünf Positionen nach oben.

Rosberg verliert die meisten Positionen

Am schlechtesten liest sich die Bilanz für Nico Rosberg. Der Deutsche gab im Vergleich zum Training 35 Plätze ab. Er fiel aber auch zwei Mal aus. Fernando Alonso folgt mit 19 Platzverlusten. Der Spanier verbuchte einen Ausfall und war ein Mal mit einem technischen Handikap unterwegs. In Bahrain zwang ihn ein defekter Klappmechanismus am Heckflügel zu einem zusätzlichen Boxenstopp.

Noch etwas schlechter steht Adrian Sutil da. Zwei Ausfälle und ein unverschuldeter Reifenplatzer trüben die Bilanz. Bis auf Melbourne ging es für Sutil in jeden Rennen bergab. Insgesamt um 22 Plätze. Auch Felipe Massa ist im Abwärtstrend sobald die Startampel erlischt. Der Brasilianer büßte gegenüber dem Training 15 Plätze ein.

Pic der König der Armen

Charles Pic macht von den Fahrer im hinteren Feld im Rennen die meisten Positionen gut. Insgesamt 17. Auch Valtteri Bottas (13), Jules Bianchi (13), Giedo van der Garde (12) und Max Chilton (11) legen zweistellig zu. Man kann aber auch im Mittelfeld und Tabellenkeller im Vergleich zum Training Plätze verlieren. Daniel Ricciardo ist so ein Kandidat. Er verschlechterte sich um insgesamt 13 Positionen, auch bedingt durch zwei Ausfälle.

Hut ab degegen vor Pastor Maldonado. Der Venezolaner kam ebenfalls zwei Mal nicht ins Ziel, gab aber in Summe nur eine Position vom Training zum Rennen ab. Nico Hülkenberg steht mit fünf Positionen ebenfalls im Minus. Da schlug der Startverzicht in Melbourne schwer ins Kontor.

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