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Bilder GP Deutschland 2013 (Freitag)

Mercedes testet Heckflügel-Trick

Mercedes Passives DRS - Formel 1 - GP Deuschland - 5. Juli 2013 Foto: xpb 93 Bilder

Am Freitag waren zum ersten Mal seit 2 Jahren wieder Formel 1-Autos auf der Strecke am Nürburgring unterwegs. Besonders interessant war der Blick auf Mercedes. Die Silberpfeile testeten zum ersten Mal in diesem Jahr das passive DRS-System an einem Rennwochenende.

05.07.2013 Tobias Grüner

Mercedes macht mobil. Nachdem die Entwicklungsabteilung im vergangenen Jahr nicht mit der Konkurrenz mithalten konnte, spuckt die Fabrik in Brackley in dieser Saison ein Update nach dem anderen aus. Schon in den letzten Rennen hatten die Ingenieure viele technische Entwicklungen gezeigt. Und nur eine Woche nach Silverstone wurde das nächste große Update ausgepackt.

Besonders interessant war der Blick auf das Heck von Nico Rosberg im ersten Training. Der Deutsche startete am Freitag mit einem passiven DRS in sein Heimwochenende. Das System, das bei Mercedes in diesem Jahr noch nie bei einem Rennwochenende ausprobiert hatte, wurde für einen kurzen Aerodynamik-Messlauf zu Beginn der ersten Sitzung angeschraubt.

Passives DRS soll Top-Speed steigern

Zum ersten Mal hatte Mercedes ein solches System beim Young Drivers Test 2012 getestet. Allerdings hatte es nie richtig funktioniert. Über zusätzliche Schlitze an der Airbox wird Luft zum hinteren Teil des Autos gelenkt. Ab einer bestimmten Geschwindigkeit soll ein Ventil den Strom von unten in Richtung Heckflügel führen. Durch den Strömungsabriss sinken der Abtrieb und der Luftwiderstand und in Folge steigt im Idealfall der Top-Speed.

Doch bisher war der Switch zu unzuverlässig. Reißt der Abtrieb auch bei langsameren Geschwindigkeiten ab, droht Abtriebsverlust in Kurven. Das kann zu gefährlichen Situationen führen. Nachdem Lotus-Pilot Kimi Räikkönen in England den ersten Renneinsatz eines solchen Systems absolvierte, ist Mercedes der Lösung nun offenbar auch etwas nähergekommen. Zumindest scheint es sich aus Sicht der Silberpfeil-Ingenieure noch zu lohnen, an der Technik zu arbeiten.

"Eigentlich wollten wir das System bei Young Drivers Test in Silverstone ausprobieren", erklärte Ross Brawn. "Aber weil wir ausgeschlossen worden sind, haben wir den Test hier auf den Nürburgring vorgezogen. Es war geplant, hier nur Daten zu sammeln. Aber wir wollen nicht ausschließen, dass es in dieser Saison noch einmal im Rennen zum Einsatz kommt."

Neue breite Nase am Silberpfeil

Während das passive DRS nach dem kurzen Run wieder abgebaut wurde, durfte ein anderes Update am Mercedes mehr Kilometer abspulen. Beide Silberpfeile wurden mit einem neuen Frontflügel ausgestattet, der sich durch einen breitere, flachere Nase und massiv gewachsene Befestigungsstreben auszeichnet.

In unserer Bildergalerie haben wir die ersten Fotos der Mercedes-Updares und die besten Impressionen vom Freitagstraining.

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