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Nico Hülkenberg

Bittere Enttäuschung für Hülkenberg

Motor Racing - Formula One World Championship - Italian Grand Prix - Qualifying Day - Monza, Italy Foto: xpb.cc 59 Bilder

Nico Hülkenberg musste in Q1 mit einer defekten Benzinpumpe aufgeben. Was möglich gewesen wäre, sah er an seinem Teamkollegen Paul di Resta, der die viertschnellste Runde im Qualifying drehte.

08.09.2012 Bianca Leppert

Der Qualifying-Traum platzte für Nico Hülkenberg schon nach zwei Runden. In der ersten Schikane nach Start- und Ziel rollte der Force India aus. "Der Motor ging aus, die Gänge waren weg. Das Auto war einfach tot", beschreibt Hülkenberg die Situation.

Hülk und di Resta mit gleichem Setup

Nach dem Qualifying stellte sich heraus, dass die Benzinpumpe defekt war. Bereits nach dem dritten Training hatte Hülkenberg eine Ahnung, dass etwas nicht stimmt. "Es gab schon nach dem dritten Training das Problem. Sie haben es dann gewechselt oder etwas am Auto gemacht und dachten, es wäre behoben. Aber das war anscheinend doch nicht der Fall."

Umso ärgerlicher, wenn man bedenkt, was Paul di Resta leistete. Der Schotte fuhr die viertschnellste Zeit in Q3. Die war nur drei Zehntel langsamer als die von Polesetter Lewis Hamilton im McLaren. Der Wermutstropfen: Aufgrund eines außerplanmäßigen Getriebewechsels muss di Resta vom neunten Platz startete. Hätte "Hülk" die Kohlen aus dem Feuer holen können? "Es ist bitter und enttäuschend", sagt der 25-Jährige. "Wir hätten als Team einen guten Tag erleben können. Ich denke, ich hätte mich ähnlich platziert. Wir hatten das gleiche Setup."

Hülkenberg hofft auf Punkte

Force India zwischen McLaren und Ferrari. Ein Bild, an das man sich in Zukunft gewöhnen muss? Hülkenberg mahnt vor voreiligen Schlüssen. "Wir sind dieses Wochenende ein bisschen besser, als wir normalerweise sind. Das Auto passt zur Strecke. Auch die Reifenmischungen kommen uns entgegen. In Spa haben wir im Rennen mehr rausgeholt, als das Auto zu leisten imstande war."

In Monza muss Hülkenberg das Feld nun von hinten durchpflügen. Er hat die Wahl zwischen einem Start aus der Boxengasse oder als Letzter in der Startaufstellung. Für ihn steht fest: Er nimmt das Rennen aus der Startaufstellung in Angriff. "Ich will durchkommen, Spaß haben und vielleicht den ein oder anderen Punkt abstauben", sagt Hülkenberg. "Aber ich weiß, dass das schwierig werden wird."

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