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Blatt bei Mercedes wendet sich

Rosberg blüht auf, Hamilton mit Bremsproblem

Nico Rosberg - Mercedes - Formel 1 - GP USA - 1. November 2014 Foto: xpb 11 Bilder

In allen drei Trainings zum GP USA hatte Lewis Hamilton die Nase vorn. Doch im Qualifying trumpfte Nico Rosberg auf und schnappte ihm die Pole weg. Erst im Quali fühlte er sich wohl im Auto. Hamilton hatte ein Bremsproblem.

01.11.2014 Bianca Leppert

So schnell kann sich das Blatt wenden. Zunächst dominierte Lewis Hamilton das Geschehen auf dem Circuit of the Americas in allen Trainings. Doch als es darauf ankam, hatte Teamkollege Nico Rosberg den Trumpf in der Hand. Er drehte mit 1.36,067 Minuten die schnellste Runde und schenkte Hamilton 0,376 Sekunden ein.

Rosberg erst ab Q2 schnell

Doch warum drehte sich das Duell der beiden Weltmeisterschafts-Kandidaten plötzlich? Rosbergs Erklärung: "Es war eine Entwicklung. Ich habe das ganze Wochenende Probleme mit dem Auto gehabt und mich erst ab Q2 wohl gefühlt. Es war auch nicht einfach, weil sich die Bedingungen ständig geändert haben. Gestern war es noch warm, heute Morgen plötzlich recht kalt." In Q1 war der Deutsche nicht bei der Musik, es fehlten 1,107 Sekunden auf die Bestzeit von Hamilton. In Q2 war Rosberg dann 0,997 Sekunden schneller als sein Stallgefährte.

Hamilton gab offen zu, dass sein größter Rivale am Samstag einfach besser unterwegs war. Zwar hatte er Probleme mit den Bremsen, doch auch ohne die, wäre es mit der Pole-Position wohl nichts geworden. "Die Bremse links vorne war immer 100 Grad kälter als die rechte. Egal was ich gemacht habe, ob früher gebremst und versucht auf Nummer sicher zu gehen, es hat trotzdem blockiert. Da habe ich wohl ziemlich viel Zeit verloren. Aber Nico war vielleicht auch einfach zu schnell heute."

Williams keine Gefahr

Im Rennen sollte es wieder zu einem Krieg der Sterne kommen, bei dem die Konkurrenz wohl kaum mitmischen kann. Die Longruns von Rosberg waren vielversprechend. Die Gefahr von den beiden Williams hinter dem Mercedes-Duo schätzt Hamilton eher gering ein. "Sie hatten beim letzten Rennen schon einen guten Anfang, sind dann aber abgefallen. Ich habe gehört, das galt auch für die Longrun-Zeiten von gestern."

Überhaupt gehen die beiden davon aus, dass ihnen die Bedingungen in die Karten spielen. "Der Reifenabbau ist hier recht groß. Das sollte uns entgegenkommen, denn wir haben im Vergleich zu den anderen weniger Probleme damit", meint Rosberg. Hamilton, der am Freitag aufgrund eines technischen Defekts keinen Longrun fahren konnte, hofft sogar auf zwei Stopps im Rennen: "Ein Stopp wäre langweilig für die Fans."

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