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BMW-Sauber F1.09

Weitere große Updates bereits in Planung

Robert Kubica Foto: Daniel Reinhard 60 Bilder

BMW-Sauber kommt in dieser Saison einfach nicht in die Gänge. Dabei präsentierten die weiß-blauen am Nürburgring bereits das dritte große Update in dieser Saison. Und die Termine für die Facelifts Nummer vier und Nummer fünf stehen auch schon.

19.07.2009 Michael Schmidt

Zu Beginn der Saison schien es allerdings so, als wollte BMW sein Auto gar nicht mehr weiterentwickeln. Nachdem man sich in Australien noch relativ konkurrenzfähig präsentierte, rutschte man anschließend im Formel 1-Kräfteverhältnis immer weiter nach unten.

Das erste große Update lieferten die BMW-Ingenieure strikt nach Zeitplan erst zum Europa-Auftakt in Barcelona ab. Bis zum fünften Saisonrennen war der Rückstand allerdings schon so weit angewachsen, dass es nur noch für Schadensbegrenzung reichte.

Ehrgeiziger Entwicklungsfahrplan

Seitdem herrscht Alarmstimmung in der Entwicklungsabteilung. Der Fahrplan liest sich so, als würde die Truppe aus Hinwil und München noch um den Titel kämpfen. Nach dem Debüt des Doppeldiffusors in Istanbul folgte am Nürburgring bereits der zweite Aufguss. Die zweite Stufe des BMW-Doppeldeckers folgt einem neuen Konzept. Die Eintrittslöcher im Boden sind weiter nach vorne gerückt, der obere Expansionskanal gewann an Volumen. Das bringt Abtrieb.

Beim Vorrücken der Schlitze in der Stufe des Unterbodens gibt es eine natürliche Grenze. "Beim Motor ist Schluss. Weiter vorne geht es vom Reglement her nicht", erklärt Teamchef Ross Brawn. Für den GP Europa in Valencia ist bei BMW bereits die dritte Ausbaustufe des Unterbodens in Verbindung mit neuen Seitenkästen geplant.

Neues Getriebe in Singapur

In Singapur folgt das fünfte große Update in der Saison. Dann sollen ein neues Getriebe und eine umgebaute Hinterachse die ideale Umgebung für den doppelstöckigen Diffusor schaffen. Die Länge des Getriebes legt fest, wie stark der Unterboden ansteigen kann. McLaren, Ferrari und Renault werden dem Diffusor zuliebe das Getriebegehäuse nicht ändern. "Für ein neues Getriebe fehlt uns das Geld", bedauert Renault-Ingenieur Pat Symonds.

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