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BMW M1 Procar in Spielberg

Lauda & Co. sorgen für Alpen-Beben

Niki Lauda - BMW M1 Procar - Spielberg - 2016 Foto: sutton-images.com 47 Bilder

Im Rahmen des GP Österreich rasten 14 Rennlegenden mit alten BMW M1 Procars über den Red Bull-Ring. Die Sechszylinder-Flundern ließen die Erde beben. Wir haben die Bilder des Spektakels.

04.07.2016 Tobias Grüner 6 Kommentare

In den Saisons 1979 und 1980 fuhr die BMW M1 Procar-Serie noch regelmäßig im Rahmen der Formel 1. Die 5 schnellsten Fahrer aus dem F1-Qualifying wurden dazu verpflichtet, am Rennen mit den bayerischen Flundern teilzunehmen. Viele F1-Stars erledigten die Doppelrolle aber ganz freiwillig.

BMW M1 Procars im Rahmen des GP Österreich

Obwohl die 470 PS starken GT-Renner nur 2 Jahre lang auf den Rennstrecken unterwegs waren, haben sie bei den Fans Kultstatus erlangt. Gerhard Berger erklärt warum: „Der Geruch. Der Klang. Der berühmte Reihensechszylinder im Heck: Du kriegst den Sound dein Leben lang nicht mehr aus dem Ohr. Und wenn du vom Gas gehst, schießt er Flammen aus dem Auspuff.“

Die Fans auf dem Red Bull-Ring konnten sich im Rahmen des Grand Prix von Österreich selbst ein Bild davon machen, wie es damals abgegangen ist. 14 der monströsen Flundern waren im Showprogramm auf dem Red Bull-Ring unterwegs, um den Zuschauern auf den Tribünen richtig einzuheizen.

Gerhard Berger - BMW M1 Procar - Spielberg - 2016Foto: Daniel Reinhard

Lauda, Berger & Co. lassen es krachen

Die Veranstalter hatten nicht nur die Autos auf den Alpen-Kurs eingeladen, sondern auch prominente Stars für den Job im Cockpit verpflichtet. Neben dem bereits erwähnten Gerhard Berger waren unter anderem auch Niki Lauda, Jos Verstappen, Hans-Joachim Stuck, Christian Danner, Marc Surer, Johnny Cecotto, Jan Lammers, Dieter Quester, Jochen Mass und Prinz Leopold von Bayern mit von der Partie.

Als die Meute das erste Mal geschlossen die Zielgerade herunterdonnerte, bebte die Erde in der Steiermark. Den Sound können wir Ihnen in der Galerie leider nicht liefern. Dafür haben wir die Bilder des Spektakels mit den kultigen Kisten und den legendären Piloten – und natürlich auch mit Flammen aus dem Auspuff!

Neuester Kommentar

Die M1 brachten die Steiermark zum Beben! Tja, als ich mir das F1 Rennen anschaute, dieses Wochende, musste ich mit Wehmut an die V10 denken, die zuletzt dort gefahren sind, bevor man mit diesen Furzsound Töpfchen letztes Jahr zurückkam.

Der M1 hat keinen V10 und auch einen Turbo, wie kann der so donnern und Technikprotze wie die modernen F1 klingen so flau?!

Wie ich von Anfang an sagte, die hätten so einen schönen Klang aus diesen Motörchen rausholen können, aber sie wollen ja nicht, so als ob Downsizing kacke klingen müsste. Die F1 hatten schon immer Mini Hubräume verglichen zu Strassenmotoren mit vergleichbaren Zylinderzahlen. Der Sound war aber immer da.

Ich hoffe die verstehen bald, dass der Sound nicht fehlen darf. Die Formel E kenne ich aus Prinzip jedenfalls nur von Fotos, weil fahren will ich den Mist nicht sehen.

Im Training hörte man sogar, dass unterhalb ungefähr 7000 ein passabler Sound in diesem V6 schlummert. Jetzt dürfen die das auch bis 11000+ hinbekommen! Der M1 und die Urfans dankens!

Soises 5. Juli 2016, 17:41 Uhr
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