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BMW

Neues Testpersonal verpflichtet

Foto: dpa 17 Bilder

Rund anderthalb Monate vor dem Saisonstart hat der deutsche Formel-1-Rennstall BMW-Sauber seine letzte Personalie geklärt. Der Österreicher Christian Klien wird 2008 als Ersatzfahrer für den Werksrennstall arbeiten.

04.02.2008

Der 24-Jährige absolvierte für Jaguar und Red Bull Racing von 2004 bis 2006 bereits 47 Grand-Prix-Starts, fand für die anstehende Saison aber kein Stammcockpit. "Wir wollten einen dritten Fahrer mit Formel-1-Rennerfahrung", sagte Motorsport-Direktor Mario Theissen am Samstag (2.2.) zur Verpflichtung Kliens.

Neuer dritter Mann

Klien tritt bei BMW-Sauber die Nachfolge von Timo Glock an. Der Wersauer startet in der kommenden WM erstmals für Toyota. Die Rennen für BMW-Sauber, das 2007 Vize-Weltmeister bei den Konstrukteuren wurde, bestreiten wie schon im Vorjahr der Mönchengladbacher Nick Heidfeld und der Pole Robert Kubica.

Wie der Rennstall zudem bekanntgab, wird der 23-jährige Este Marko Asmer als weiterer Testpilot fungieren. "Marko ist unser Auto seit dem 4. Dezember an vier Tagen gefahren und hat sich dabei kontinuierlich gesteigert", sagte Theissen über den 2001 zum talentiertesten Kart-Fahrer der Welt gekürten Piloten aus Tallinn. "Ich habe immer auf eine Chance in der Formel 1 gehofft", so Asmer.

Neue Chance bei BMW

Für Klien, der sich vergeblich Hoffnungen auf ein Cockpit bei Force India gemacht hatte, bedeutet die Arbeit bei BMW-Sauber auch eine Rückkehr. Nach seiner Kart-Laufbahn war er 1999 in die Formel BMW gewechselt. "Dort habe ich das Einmaleins des Formelsports gelernt. Insofern ist der Einstieg beim BMW-Sauber-F1-Team eine Art Heimkehr für mich", sagte der Österreicher.

Einer seiner Vorgänger als Ersatzmann bei BMW-Sauber, Sebastian Vettel, sorgte derweil bei den Testfahrten in Barcelona für Furore. Der Toro-Rosso-Pilot aus dem hessischen Heppenheim erzielte am Samstag auf dem Curcuit de Catalunya in 1:21,679 bei seiner schnellsten von insgesamt 89 Runden die Bestzeit. Auf Rang zwei - noch vor Vize-Weltmeister Lewis Hamilton aus England, der im McLaren-Mercedes zum Auftakt am Freitag die Topzeit erzielt hatte - landete Vettels Teamkollege Sebastian Bourdais aus Frankreich.

Bullen mit "Test-Qualifying"

"Formel-1- Piloten sind Gewohnheits-Menschen und da es Samstag war, haben die Toro-Rosso-Jungs beschlossen, eine Qualifikation zu simulieren", hieß es in der Pressemitteilung der Scuderia. Beide seien mit wenig Benzin unterwegs gewesen.

Gefeiert wurde unterdessen vor allem Renault-Rückkehrer Fernando Alonso in seinem Heimatland. Nachdem bereits Zigtausende zu den Testfahrten in Valencia geströmt waren, sorgten seine spanischen Landsmänner auch nahe Barcelona wieder für gut gefüllte Ränge. Am Samstag schaffte er lediglich die sechstschnellste Zeit, drehte aber ebenso wie sein neuer Teamkollege Nelson Piquet Junior reichlich Runden - jeweils 115. "Wir haben eine Menge Daten. Ich hoffe, dass wir das neue Auto immer besser begreifen."

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