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BMW Sauber

BMW: Keine Motoren mehr für die Formel 1

BMW Sauber Foto: BMW-Sauber 104 Bilder

BMW hat seinen Ausstieg aus der Formel 1 zum Saisonende verkündet. Damit wird auch die Produktion der Formel 1-Motoren in München eingestellt. Sollte Ex-Besitzer Peter Sauber das Team übernehmen, müsste er sich neue Motoren suchen.

29.07.2009

Es ist der totale Rückzug. BMW wird am 1. November in Abu Dhabi sein letztes Formel 1-Rennen bestreiten. Dann fällt in München der Vorhang. Ob das Team an den Vorbesitzer Peter Sauber übergeht, muss noch geklärt werden.

Es ist aber ein wahrscheinliches Szenario, denn so würden die Arbeitsplätze in Hinwil gesichert. Die Auflösungsverträge würden BMW mehr Geld kosten als Sauber das Team zu schenken. Gut möglich, dass der 65-jährige Schweizer aus München nach dem Vorbild von Honda und Ross Brawn auch eine Anschubfinanzierung erhält, um die Saison 2010 zu überbrücken. Ab 2011 schrumpfen die Budgets nach dem neuen Kostensenkungsprogramm der Formel 1 auf 50 Millionen Euro. Mit rund 30 Millionen aus der Kasse von Bernie Ecclestone ist die Formel 1 dann auch wieder für Privatteams finanzierbar.

Alternativen für den Nachfolger wären Ferrari oder Cosworth

Der Nachfolger muss sich aber auf jeden Fall neue Motoren suchen. BMW stellt am Ende des Jahres auch die Produktion des Achtzylinder-Formel 1-Motors ein. Mögliche Alternativen wären Cosworth oder Ferrari. Mercedes dürfte eher nicht in Frage kommen, denn mit McLaren, BrawnGP und Force India hat man bereits drei Kunden, und für den vierten Platz auf der Mercedes-Kundenliste ist Red Bull Wunschkandidat. Damit wäre das Kontingent für Mercedes ausgeschöpft. Jeder Hersteller darf ab 2010 höchstens vier Teams mit Motoren beliefern.

Peter Sauber verspürt Verantwortung

Peter Sauber hatte sich gegenüber auto motor und sport vor zwei Monaten zurückhaltend auf die Frage geäußert, ob er bei einem Rückzug von BMW das Team wieder übernehmen würde. "Ich werde im Oktober 66 Jahre alt. Eigentlich bin ich mit der augenblicklichen Situation, in der ich nur noch sporadisch zu den Rennen komme ganz zufrieden", hatte der Eidgenosse damals geantwortet. Da sprach der Kopf. Doch Sauber ist auch noch mit dem Herzen bei der Truppe, die mit ihm über fast zwei Jahrzehnte gewachsen war. Sauber gab damals zu, dass er schon noch eine Verantwortung gegenüber seinen früheren Mitarbeitern spüre.

Bei BMW geht es im Motorsport zunächst einmal mit der Teilnahme an der Tourenwagen-WM weiter. Das Unternehmen schließt aber nicht aus, sich in Zukunft nach Alternativen umzusehen. Favorit ist die GT-Serie, die zur Weltmeisterschaft ausgeschrieben werden soll. Die GT3-Klasse gilt auch als Favorit für die Nachfolgeformel der DTM. Deutschlands wichtigste Tourenwagenmeisterschaft wird mit den aktuellen Autos vermutlich nur noch die Saison 2010 bestreiten. 2011 soll dann der Wechsel auf GT-Autos erfolgen.

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