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BMW Sauber F1

Peter Sauber verpflichtet Kamui Kobayashi

Kamui Kobayashi Foto: GP2 42 Bilder

Kamui Kobayashi heißt der erste Neuzugang beim BMW-Nachfolgeteam Sauber F1. Nach seinen fulminanten Debütvorstellungen in der vergangenen Saison entschied sich Peter Sauber für den Japaner. Damit wird es für die Situation für Nick Heidfeld immer enger.

17.12.2009 Tobias Grüner

Kamui Kobayashi ist endgültig in der Formel 1 angekommen. Der in Paris lebende Japaner wurde für die kommende Saison vom BMW-Nachfolgeteam Sauber verpflichtet. Damit hat der Rennstall aus dem schweizerischen Hinwil immerhin schon mal einen Ersatzmann für den zu Renault abgewanderten Robert Kubica gefunden. Den zweiten Piloten könne man zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht bekanntgeben, ließ das Team mitteilen.

Kobayashi mit gutem Start in F1-Karriere

In der vergangenen Saison konnte Kobayashi bereits sein Formel 1-Debüt feiern. In den letzten beiden Rennen sprang der Ersatzfahrer für den verletzten Timo Glock ein. Sowohl in Sao Paulo als auch in Abu Dhabi hinterließ der Youngster einen exzellenten Eindruck. In Sao Paulo schlug er sich unkonventionell aber tapfer im Zweikampf mit Weltmeister Jenson Button. In Abu Dhabi schlug er im direkten Zweikampf seinen Teamkollegen Jarno Trulli und heimste auf Rang sechs seine ersten WM-Punkte ein.

"Seit dem Beginn meiner Karriere", so Kobayashi, "habe ich davon geträumt, Formel-1- Rennen zu fahren. Jetzt ist dieser Traum wahr geworden. Ich bin sehr froh, dass ich mich mit den beiden Einsätzen 2009 für ein Cockpit empfehlen konnte. Ich werde mein Bestes für das Team von Peter Sauber geben, und ich bin stolz, dass ich die japanische Flagge in der Formel 1 weiter hochhalten kann."

Kobayashi mit viel Potenzial

Auch Peter Sauber gibt sich zufrieden mit seiner Verpflichtung: "Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Kamui", sagte der Teambesitzer, "er hat in den beiden letzten Grands Prix der vergangenen Saison unerwartet eine Chance erhalten, und er hat sie auf beeindruckende Art und Weise genutzt. Vor allem beim Rennen in Abu Dhabi hat er gezeigt, dass er nicht nur schnell und aggressiv fahren kann, sondern dass er auch in der Lage ist, eine Strategie erfolgreich umzusetzen. Ich bin überzeugt, dass er viel Potenzial besitzt und dieses in unserem Team optimal ausschöpfen kann."

Nach Angaben des Teams soll es sich bei Kobayashi nicht um einen Paydriver handeln. Zuletzt war immer wieder spekuliert worden, dass der ehemalige Toyota-Mann Sponsorengelder von Panasonic mitbringt. Dem widersprach Sauber.

Was wird aus Nick Heidfeld?

Wie die Webseite des Schweizer "Blick" berichtet, soll es um den Platz neben Kobayashi einen Zweikampf zwischen den beiden erfahrenen Piloten Pedro de la Rosa und Giancarlo Fisichella geben. Der Russe Vitaly Petrov, der ebenfalls lange im Gespräch war, soll aus dem Rennen sein, nachdem er das Duell der Youngster gegen Kobayashi verloren hat. Für Nick Heidfeld scheint ebenfalls kein Platz mehr frei. Der Mönchengladbacher kann damit nur noch auf das zweite Cockpit bei Renault hoffen, wenn Michael Schumacher wie erwartet bei Mercedes sein Comeback gibt.

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