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BMW-Sauber

Freude über den schnellen McLaren-Erfolg

GP Ungarn 2009 Foto: dpa 51 Bilder

Die Flaute bei BMW-Sauber konnte auch in Budapest nicht beendet werden. Zum dritten Mal in Folge gab es keine Punkte für Nick Heidfeld und Robert Kubica. Mit der Konkurrenz von McLaren-Mercedes und Ferrari kann man momentan nicht mithalten.

26.07.2009 Tobias Grüner

BMW steckt noch immer in der Krise. Das Rennen auf dem Hungaroring lieferte eine erneute Enttäuschung. Die Fahrer sind ratlos und die Teamleitung vertröstet immer wieder auf das nächste Rennen. "Ich erwarte, dass wir schon in Valencia einen großen Schritt machen. Wir haben noch einiges in der Pipeline", macht sich Sportchef Mario Theissen Mut.

Kleiner Schritt in Valencia

Allerdings gibt der oberste Mann im Team auch zu, dass dieser Schritt nicht reichen wird um McLaren-Mercedes und Ferrari zu schlagen. "Die sind noch zu weit entfernt. Aber ich erwarte schon, dass wir wieder ins Mittelfeld kommen und Punkte erzielen können." Am Ungarn-Wochenende ist kurzzeitig sogar Toro Rosso an BMW-Sauber vorbeigezogen. "Das wird sich hoffentlich bald ändern."

Dass McLaren nun mit KERS den ersten Erfolg einfahren konnte, überrascht Theissen nicht. "Ich habe immer gesagt, dass ich die ersten Siege in der zweiten Saisonhälfte erwarte." Es sei trotzdem kein Fehler gewesen, das eigene KERS-Programm zu stoppen. "Wir erhoffen uns durch aerodynamische Verbesserungen einen größeren Schritt, als es mit KERS möglich wäre."

Dass die Silberpfeile in Budapest einen solch überlegenen Speed zeigen konnten, war auch für den BMW-Sportchef nicht zu erwarten. "Aber ich freue mich über den schnellen Schritt von McLaren. Es zeigt, wie schnell Verschiebungen möglich sind. Das ist ermutigend, dass wir diesen Sprung noch machen können."

Großer Schritt in Singapur

Das ganze Feld sei noch enger zusammengerückt. "Diese Spannung ist doch auch für die Fans schön." Nur die BMW-Anhänger müssen noch ein wenig auf den Erfolg warten. "Den ganz großen Schritt planen wir erst für Singapur." Dann wollen die Weiß-blauen auch wieder mit den anderen Top-Teams um Podiumsplätze fahren.

Momentan muss man allerdings noch kleinere Brötchen backen. In Ungarn gab es nur einen  neuen Frontflügel. "Das müssen wir noch analysieren", hielt sich Theissen zurück. "Es ist schwierig zu bestimmen, welchen Einfluss die Reifen hatten." Trotzdem ist sich der Rennleiter sicher: "Wir hatten diese Woche den Speed, um Punkte zu holen. Leider hatten wir Probleme im Qualifying."

Von den Startplätzen 15 und 18 ging im Rennen nicht mehr viel nach vorne. "Wir haben versucht, etwas über die Strategie gutzumachen", beschreibt Technikchef Willy Rampf den Plan. Das hatte zunächst auch gut geklappt, allerdings hingen beide Fahrer später im Verkehr fest.

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