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BMW-Sauber

Nürburgring: Flop oder Aufwärtstrend?

GP Deutschland 2009 Foto: dpa 32 Bilder

Die Startplätze elf von Nick Heidfeld und 16 von Robert Kubica lassen bei dem jüngsten Entwicklungsschritt von BMW noch keinen Aufwärtstrend erkennen. Teamchef Mario Theissen spricht trotzdem von einem Fortschritt.

12.07.2009 Tobias Grüner

Das Trainingsergebnis ist für BMW kein Ruhmesblatt. Nick Heidfeld startet beim GP Deutschland von Platz elf, Robert Kubica von Rang 16. Dabei wurde der BMW F1.09 massiv modifiziert. Die zweite Ausbaustufe des Doppeldiffusors, eine neue Heckverkleidung und ein modifizierter Frontflügel sollten einen ähnlich großen Schritt bringen, wie das Facelift von Barcelona.

Die reinen Startpositionen spiegeln das nicht wieder. Vergleicht man die Rundenzeiten der ersten K.O.-Runde der Qualifikation, dann sieht es etwas freundlicher aus. Da fehlte Heidfeld mit seiner Zeit von 1.31,771 Minuten eine halbe Sekunde auf den Schnellsten Mark Webber (1.31,257 min). Das wäre ein Fortschritt.

Zwei weitere Updates in Planung

Fernando Alonso warnt jedoch vor diesem Vergleich. "Die Fahrer in den Top-Autos zeigen in Q1 noch nicht alles, sie sind mit der Spritmenge auch nicht unbedingt am unteren Limit. Man kann sich da leicht selbst betrügen."

Nick Heidfeld bleibt trotzdem dabei: "Es war ein klarer Fortschritt, aber eben nicht genug. Was mich optimistisch stimmt, ist, dass wir später in der Saison noch einmal zwei Entwicklungsschritte bringen werden." In Valencia und in Singapur werden die dritte und vierte Version des Doppeldiffusors folgen.

Robert Kubica zweifelt noch

Das Training am Nürburgring gibt Heidfeld das Gefühl: "Wir sind auf dem richtigen Weg." Kollege Kubica zweifelt noch: "Das Paket brachte nicht den Sprung, den ich mir erwartet habe." Teamchef Mario Theissen relativiert: "Robert kommt mit dieser Spezifikation noch nicht so gut zurecht wie Nick. Er nutzt das Potenzial nicht voll aus."

Laut Theissen hätte es Heidfeld locker in die Top Ten geschafft, wäre das Timing im zweiten Qualifikationsabschnitt glücklicher gewesen. "Nick hat das Fenster, in dem mit Slicks schnelle Rundenzeiten möglich waren, um eine Minute verpasst." Theissen sieht den Rest der Saison nicht nur als Test für nächstes Jahr: "Wir wollen schon noch Ergebnisse sehen. Es ist aber klar, dass wir mit unseren Entwicklungsschritten an der Rennstrecke die Antworten auf offene Fragen finden müssen, die dann in das neue Auto einfließen. Es macht keinen Sinn, ein neues Auto zu bauen, wenn man nicht weiß, was beim alten schiefgelaufen ist."

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