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BMW-Teamchef Mario Theissen

Erklärung für die BMW-Blamage

Nick Heidfeld Foto: BMW-Sauber 21 Bilder

BMW erlebte in Bahrain seine schwärzeste Stunde. Robert Kubica und Nick Heidfeld landeten auf den Plätzen 18 und 19, eine Runde hinter Sieger Jenson Button. Zur schlechten Form kam in Bahrain noch Pech.

26.04.2009 Michael Schmidt

Nach den enttäuschenden Trainingsplätzen 13 und 14 setzte sich die Pleite am Renntag fort. In der ersten Kurve fuhren sich Heidfeld und Kubica ins Auto. Wenig später standen beide Autos an der Box und holten neue Frontflügel ab. "Danach war unser Rennen gelaufen. Wir haben die Autos vollgetankt, auf harte Reifen gestellt und auf ein Safety Car gehofft", berichtete Teamchef Mario Theissen enttäuscht. Es kam natürlich nicht, wie immer an den Tagen, an denen alles schiefgeht.

Qualifying legt Grundstein für verkorkstes Rennen

Theissen wollte das Rennergebnis aber nicht mit der Kollision schönreden: "Wir wären auch bei einem normalen Rennen nicht besser als auf Platz 13 ins Ziel gekommen." Der Speed der BMW stimmte nicht. "Der frustrierendste Teil war unsere Leistung im Training", zog Theissen Bilanz. "Alles andere war eine Konsequenz aus den schlechten Startplätzen. Wer weit hinten startet, riskiert Kollisionen."

Das größte Rätsel war für den BMW-Rennleiter die Stagnation in der zweiten Qualifikationsrunde. "Bis zum ersten Versuch mit gebrauchten weichen Reifen in der zweiten K.O.-Runde lief alles nach Plan. Danach konnten wir uns nicht wie die anderen eine halbe Sekunde steigern."

Neues Aeropaket in Barcelona

Man dürfe sich jetzt nicht verrückt machen lassen. "Auch andere haben eine solche Situation schon einmal erlebt. Bei uns ist es zum ersten Mal, und es schürt die Nervosität, doch auf der anderen Seite haben wir in den ersten vier Rennen gesehen, welch große Sprünge möglich sind. Das Feld liegt so eng zusammen, dass sich das Bild auch schnell wieder ändern kann."

Die Hoffnung stirbt zuletzt. Am Renntag von Bahrain wurde in Hinwil das neue Aerodynamikpaket abgesegnet, das in Barcelona Premiere feiern soll. Theissen mag den Fortschritt noch nicht beziffern: "Ich warte auf Ergebnisse der Aerodynamiker." Angesichts der Pleite von Bahrain muss es eine halbe Sekunde mindestens sein.

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