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BMW-Teamchef Mario Theissen

"Unsere Fahrer sind noch nicht zufrieden"

Nick Heidfeld Foto: dpa 51 Bilder

In Istanbul erwartete BMW-Sauber den nächsten großen Entwicklungsschritt. Doch der Doppel-Diffusor brachte das Team noch nicht entscheidend nach vorne. Immerhin gab es die ersten zwei WM-Punkte für Robert Kubica.

08.06.2009 Tobias Grüner

"Unsere Fahrer sind noch nicht zufrieden und ich bin auch noch nicht zufrieden", fasste BMW-Rennleiter Mario Theissen die Auswirkungen des zweiten großen Aerodynamik-Updates zusammen. "Allerdings war es wenigstens ein Schritt in die richtige Richtung." Robert Kubica konnte zwar auf Rang sieben noch zwei Punkte einheimsen, für Nick Heidfeld gab es auf Position elf allerdings keine Belohnung.

Hart erkämpfte Premieren-Punkte

"Robert hat sich seine zwei Punkte hart und ehrlich erkämpft. In den ersten beiden Stints lief es von den Rundenzeiten her noch nicht so gut. Am Ende hatten wir mit den Problemen von Nakajima zugegeben etwas Glück", erklärte Theissen anschließend. Das Rennen von Nick Heidfeld war nach Aussage des Teamchefs schon in der ersten Runde zerstört: "Nick fand einfach keinen Grip zu Beginn. Der Reifen links vorne hat überhaupt nicht funktioniert. Da hat er wertvolle Plätze verloren"
 
Eine Erklärung dafür hatte Theissen allerdings nicht parat. "Das müssen wir analysieren. Von den Daten war nichts Ungewöhnliches zu erkennen." Ob es mit KERS besser gelaufen wäre, wollte und konnte der Sportchef ebenfalls nicht beantworten: "Das ist schwierig. Wir wissen zwar, was wir auf der Gerade gewonnen hätten. Aber man kann natürlich nicht quantifizieren, wie der Freitagstest gelaufen wäre."

Stimmung im Team wieder besser

Ob KERS beim nächsten Rennen in Silverstone wieder an Bord ist, wurde im Team noch nicht entschieden. Dass es in England großartig besser läuft, ist aber zu bezweifeln. "Das nächste Update kommt erst am Nürburgring", kündigte Theissen an. Allerdings sei durch den Aufwärtstrend die Stimmung wieder besser geworden. "Alle sind motivierter. Es geht einfach leichter von der Hand."

Trotz eines riesigen Rückstands in der WM-Wertung hat man BMW die Saison noch nicht abgeschenkt. "Wir entwickeln immer noch mit Hochdruck am Auto weiter. Wir wollen auf jeden Fall wieder nach vorne. Außerdem denke ich, dass die Erkenntnisse aus diesem Jahr auch für die nächste Saison helfen."

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