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Bottas als Ferrari-Schreck

"Ich erinnerte mich an Vettel"

Bottas & Räikkönen - GP Spanien 2015 Foto: xpb 70 Bilder

Valtteri Bottas verstellte zum zweiten Mal in Folge einem Ferrari den Weg. Kimi Räikkönen versuchte 10 Runden lang vergeblich, den Williams zu knacken. Das hatte schon Sebastian Vettel in Bahrain nicht geschafft. Bottas weiß, wie man Ferrari-Piloten in Schach hält.

11.05.2015 Michael Schmidt

Das Bild kam einem bekannt vor. Ein Williams vor einem Ferrari. Im Kampf um Platz 4. Im Williams saß in beiden Fällen Valtteri Bottas. Seine Verfolger wechselten. In Bahrain drückte Sebastian Vettel von hinten, in Barcelona dessen Teamkollege Kimi Räikkönen.

Bottas grinste: "Als Kimi von hinten anrauschte, habe ich mich sofort an meinen Kampf mit Vettel vor drei Wochen erinnert." Und er hielt auch diesmal den Ferrari souverän auf Distanz. Räikkönen bekam nicht eine Chance, den Williams zu überholen. "Ich habe das gleiche gemacht wie in Bahrain. Vor den beiden Geraden, wo er mich mit DRS überholen konnte, habe ich mein Auto so positioniert, dass ich die perfekte Beschleunigung hatte."

Und notfalls Extra-Power vom Motor. Mercedes erlaubt seinen Fahrern seit Barcelona, die Maximalleistung des ersten Motors 100 Kilometer länger zu nutzen als ursprünglich vorgesehen. "Dazu darf ich nichts sagen. Aber der Motor war sehr stark", lächelte Bottas verlegen.

Williams verkürzt Rückstand auf Ferrari

Das Duell der Finnen war einer der wenigen Höhepunkte in einem eintönigen Rennen. Diesmal fand es Bottas leichter, den Ferrari in Schach zu halten. Obwohl Räikkönen mit weichen, und sein Gegner mit harten Reifen unterwegs war. "Die Belagerung ging nicht so lange wie bei Vettel. Und meine Reifen waren frischer als die von Kimi. Das hat den Nachteil der härteren Mischung etwas aufgehoben."

Die schönste Erkenntnis für Bottas war eine andere: "Wir sind Ferrari näher gerückt. Unser Upgrade war kleiner, aber offenbar effektiver. Der Abstand zum schnelleren der beiden Ferrari ist auf 14 Sekunden geschrumpft. Das gibt uns Zuversicht für die Zukunft. Für Kanada und Österreich sind weitere Ausbaustufen geplant. Wenn sie genauso gut funktionieren, sollten wir bald wieder mit Ferrari auf der Strecke kämpfen können."

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