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Kann Williams die Vorjahresform abrufen?

Bottas will Ferrari schlagen

Williams - Formel 1 - GP Russland - Sochi - Donnerstag - 8.10.2015 Foto: ams 101 Bilder

In der Konstrukteurs-WM steht Williams aktuell auf dem dritten Rang. Mit großem Abstand nach vorn auf Ferrari und viel Luft nach hinten zu Red Bull. Also kann sich das Team eigentlich auf Einzelergebnisse konzentrieren. Eine gute Gelegenheit könnte sich in Sochi bieten.

08.10.2015 Andreas Haupt

Valtteri Bottas ärgerte als einziger Fahrer im Vorjahr die Mercedes. Im Qualifying zum GP Russland 2014 befand sich der Finne auf Pole-Kurs. Nach zwei schnellsten Sektoren übertrieb er es allerdings ein wenig und kam in der letzten Kurve von der Piste ab. Das Ergebnis: Platz drei. Wie dann auch einen Tag später im Rennen.

"Mercedes wird Gründe für ältere Spezifikation haben"

Angesichts der starken Performance aus der letzten Saison geht Bottas optimistisch in das 15. GP Wochenende des Jahres. Die 5,848 Kilometer lange Bahn mit ihren zwei langen Vollgaspassagen und einem Rundendurchschnitt von über 200 km/h dürfte dem Williams FW37 wie seinem Vorgänger entgegenkommen.

"Ich denke, dass wir Ferrari hier herausfordern können. Wir sollten also in der Lage sein, ums Podest zu fahren", hofft Bottas. Und kann er wie im letzten Jahr ein bisschen die Silberpfeile ärgern? "Bei Mercedes gibt es einen kleinen Unsicherheitsfaktor", spricht der Finne die Probleme des Weltmeister-Teams in Singapur mit der Strecke und den weichen Reifenmischungen an, die in Russland eingesetzt werden. "Wir erwarten sie jedoch stark. Unsere Kalkulationen sagen aber, dass wir näher dran sein sollten als in Japan."

Für seinen Angriff auf einen Podestplatz bekommt Bottas wie Teamkollege Felipe Massa einen frischen Mercedes-V6-Turbo ins Heck gepflanzt. Allerdings nicht die Spezifikation aus Monza, wo das Werksteam den Motor unter der Verwendung von sieben Entwicklungstoken aufbesserte. Der "Wundermotor" bleibt dem Werksteam vorbehalten. "Sicher steckt dahinter ein bestimmter Gedanke, dass sie uns nicht die letzte Version geben. Schließlich wollen sie ja, dass wir Ferrari herausfordern können", meint Bottas, der sich nach eigenen Aussagen nicht darüber ärgert, den letzten 2015er Mercedes-Spec zu erhalten.

Beim letzten Rennen ging es für den WM-Vierten 2014 von Startplatz drei auf Position fünf zurück. "Wir haben keine tiefgründige Erklärung für unseren Rennspeed in Suzuka. Mercedes und Ferrari hatten einfach bessere Autos", hackt Bottas den GP Japan an. "Wir hätten nur Kimi schlagen können, wenn wir beim zweiten Stopp früher reingekommen wären."

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