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Boxenunfall am Nürburgring

Rippenbruch und Gehirnerschütterung

Mark Webber GP Deutschland 2013 Foto: Red Bull 64 Bilder

Schrecksekunde am Nürburgring. Beim ersten Boxenstopp von Mark Webber löste sich ein Rad am Red Bull. Kameramann Paul Allen kam mit zwei gebrochenen Rippen, einer ausgerenkten Schulter und einer schweren Gehirnerschütterung ins Krankenhaus.

07.07.2013 Tobias Grüner

In der neunten Runde hielt die Formel 1-Welt den Atem an. Nach dem ersten Boxenstopp verlor der Red Bull von Mark Webber beim Anfahren das rechte Hinterrad. Das Geschoss sprang wie wild durch die Boxengasse und traf schließlich einen Kameramann der offiziellen Formel 1-Produktionsfirma, der mit dem Rücken zum Geschehen stand.

"Paul Allen wurde auf der linken Seite getroffen", teilte die FIA nach dem Rennen mit. "Er wurde bei Bewusstsein im Medical Centre an der Strecke behandelt und dann per Helikopter in das Militärkrankenhaus nach Koblenz transportiert. Die Brite bleibt dort zur Beobachtung."

Nach ersten Informationen von auto motor und sport kam der Brite mit zwei gebrochenen Rippen, einem gebrochenem Schlüsselbein, einer ausgerenkten Schulter und einer schweren Gehirnerschütterung noch relativ glimpflich davon. Er soll auch über Nacht in der Klinik bleiben.

30.000 Euro Strafe gegen Red Bull

Trotz des Sieges von Vettel galten die ersten Gedanken von Red Bull dem verletzten Kamermann. "Das Wichtigste ist, dass es ihm laut meinen ersten Informationen relativ gut geht", so Teamchef Christian Horner. Pilot Mark Webber wurde übrigens erst nach dem Rennen informiert. "Wir wollten ihn damit nicht belasten", so Horner.

Für Red Bull gab es wegen des vermeidbaren Unfalls eine Geldbuße über 30.000 Euro.

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