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Brawn GP

Barrichello zittert um sein Getriebe

Rubens Barrichello Foto: Brawn GP 31 Bilder

Update ++ Beim Lauf in Spa vor zwei Wochen könnte das Getriebe von Rubens Barrichello Schaden genommen haben. Erst am Sonntag entscheidet sich vor dem Rennen, ob am Brawn GP des Brasilianers die Schaltbox gewechselt werden muss.

12.09.2009 Michael Schmidt

Der Fall liegt zwei Wochen zurück. Beim Start zum GP Belgien blieb Rubens Barrichello in seiner Startbox stehen. Der Computer, der das Kupplungsspiel kontrolliert, ging von weniger Grip aus als tatsächlich vorhanden war. Damit rückte die Kupplung zu hart ein, was dazu führt, dass ein Notprogramm den Leerlauf einlegt, um das Absterben des Motors zu verhindern.

Keine Sicherheit trotz Reparatur

Die Drehmomentspitze kann jedoch das Getriebe so beschädigen, dass es vor Ablauf der verordneten Lebensdauer von vier Rennen kaputt geht. Barrichellos Getriebe von Spa war nagelneu, muss also gemäß den Statuten noch Monza, Singapur und Suzuka überstehen.

Nach den 44 Runden von Spa öffneten die Brawn GP-Ingenieure mit Erlaubnis der FIA das Siegel und inspizierten das Innere des Getriebes. Es durfte im Rahmen des Reglements sogar eine kleine Reparatur vorgenommen werden. "Trotzdem sind wir noch nicht sicher, ob das Getriebe auch länger halt. Das muss ein Test am Samstagvormittag zeigen", erklärte Teamchef Ross Brawn. Nach dem Vormittag war das Ausmaß des Schadens aber immer noch nicht geklärt, so dass man auch noch das Qualifying mit der Schaltbox fahren wollte. Am Abend erklärte Ross Brawn, dass die Entscheidung am Sonntag fällt.

Schon zwei ungeplante Getriebewechsel

Es wäre nicht das erste Mal, dass Barrichello das Getriebe einen Strich durch die Rechnung macht. In Melbourne und Istanbul war das gleiche passiert. Beim Saisonauftakt in Australien überstand das Getriebe die Renndistanz, musste dann aber vor dem GP Malaysia getauscht werden. Die Drehmomentspitzen hatten ein Lager so beschädigt, das mit einem baldigen Ausfall zu rechnen war. Barrichello wurde in Malaysia fünf Startplätze zurück versetzt.

In Istanbul sah der WM-Zweite nicht mal die Zielflagge. Das Team holte Barrichello aus dem Rennen, nachdem man bei jeder Vorbeifahrt den Ölaustritt bereits riechen konnte. Um nicht auch noch den Mercedes-Motor zu beschädigen, entschied man sich für einen freiwilligen Stop. Barrichello versucht sein Getriebeschicksal locker zu nehmen: "Egal, was passiert: Das wirft mich nicht aus der Bahn. Ich habe ein gutes Gefühl für Monza."

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