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F1-Test Barcelona 3

Brawn GP erster Sieganwärter in Melbourne

Brawn GP Foto: Brawn GP 35 Bilder

Am dritten Testtag (11.3.) in Barcelona war die Konkurrenz angesichts der Rundenzeiten von Brawn GP sprachlos. Jenson Button gelang ein fulminanter Longrun. Sebastian Vettel prognostizierte: "In Melbourne sind die einsam an der Spitze."

11.03.2009

Die schnellste Zeit des Tages markierte Jenson Button im BGP 001. Der Brite umrundete den Kurs unter Qualifikationsbedingungen mit leerem Tank in 1.19.127 Minuten. Damit unterbot der Brite die bisherigen Testbestwerte von Nick Heidfeld und Kimi Räikkönen um mehr als eine Sekunde. Die Vorjahrespolezeit von 1:21.813 Min. -  ebenfalls gehalten von Räikkönen - wurde geradezu pulverisiert. So viel zum Thema abgespeckte Aerodynamik und eingebremste Formel 1.

Jenson Button mit Topzeiten

Hinter Button klaffte ein gähnendes Zeitloch: Ferrari-Pilot Felipe Massa auf Rang zwei war mit 1.20.168 bereits über eine Sekunde langsamer. Viel beeindruckender als die hervorragende Rundenzeit mit leerem Tank war allerdings der Longrun mit schwerem Auto, den der neue Brawn Renner BGP 001 mit Jenson Button am Steuer absolvierte.

Der 29-Jährige rückte am Nachmittag zu einem 19-Runden-Turn aus, hatte also mindestens 60 Kilogramm Benzin an Bord. Die Rundenzeiten sorgten bei der Konkurrenz für sorgenvolles Stirnrunzeln: In der ersten Runde brannte Button eine Rundenzeit von 1.21.3 Minuten in den spanischen Asphalt. Danach blieb der Brite über mehrere Umläufe fast konstant in den 1.20ern.

Vettel von Brawn GP beeindruckt

Von diesen Zeiten kann die Konkurrenz von Ferrari, McLaren, BMW und Co. derzeit nur träumen. Dementsprechend ging auch ein Raunen durchs Fahrerlager. Red Bull-Pilot Sebastian Vettel, der den Parforceritt seines Kollegen in der Box verfolgte, staunte nicht schlecht: "Wenn das alles mit rechten Dingen zugeht, fährt Brawn GP beim ersten Rennen in Melbourne einsam an der Spitze."

Vettel selbst beendete den Tag mit einem Rückstand von über zwei Sekunden auf Rang sechs in der Zeitentanbelle. Bester deutscher Pilot war Timo Glock auf Rang vier. Ganz wenig scheint weiterhin bei McLaren zusammenzulaufen. Weltmeister Lewis Hamilton blieb im "Werks-Mercedes" zweieinhalb Sekunden hinter dem ebenfalls von Mercedes angetriebenen Brawn BGP001 und belegte den zehnten und damit letzten Rang im Tagesklassement.

Die Testfahrten in Barcelona gehen am  Donnerstag (12.3.) zu Ende. Für Ferrari, Red Bull, Toyota und BMW-Sauber wird es der letzte Testtag in der Saisonvorbereitung sein. Bei trockenen Bedingungen verfolgten am Mittwoch zahlreiche Zuschauer die Action auf der Strecke, die den Saisonstart in rund zwei Wochen im australischen Melbourne wohl kaum noch erwarten konnten.

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