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Brawn in der Krise

Was ist los mit WM-Spitzenreiter Button?

GP Belgien 2009 Foto: dpa 30 Bilder

Jenson Button ist von der Rolle. Elf WM-Punkte in den letzten vier Rennen. Schon wieder eine Niederlage gegen Rubens Barrichello. Und jetzt auch noch der 14. Startplatz. Was ist los mit dem WM-Spitzenreiter.

29.08.2009 Michael Schmidt

Jenson Button wirkte frustriert. Irgendwie scheint ihm diese sicher geglaubte Weltmeisterschaft noch aus den Fingern zu rinnen. Auch wenn der Engländer noch 18 Zähler Vorsprung auf Teamkollege Rubens Barrichello hat: "Ich darf mich da nicht in Sicherheit wiegen."

Reifen passten nicht

Es macht Button nervös, dass plötzlich der Faden gerissen ist, und keiner weiß warum. "In Valencia war ich happy mit meinem Auto, aber das Ergebnis stimmte nicht. Hier habe ich nicht das Optimum aus dem Auto herausgeholt. Ich fühlte mich auf den weichen Reifen nicht wohl, hätte besser die harten Reifen genommen." Button klagte über Gripverlust, ein nervöses Heck beim Bremsen, Untersteuern im Scheitelpunkt.

Es ist auch nicht gut für das Ruhekissen, dass Teamkollege Rubens Barrichello zehn Startplätze weiter vorne steht. "Rubens war jetzt zwei Mal in Folge schneller als ich. Er ist mein Gegner Nummer eins in der Weltmeisterschaft, da die Red Bull nicht so stark sind wie erwartet."

Barrichello riecht Lunte

Barrichello bestätigt: "Es ist die beste Chance meiner Karriere, Weltmeister zu werden. Seit Silverstone habe ich den Spieß im Team umgedreht. Leider haben der Nürburgring und Budapest diesen Trend nicht bestätigt. Deshalb muss ich mir die verlorenen Punkte jetzt zurückholen." Der Brasilianer verteidigt seine Taktik, mit Sprit für nur zehn Runden ins Rennen zu gehen: "Wir hatten nicht das Selbstvertrauen, mit mehr Sprit so weit vorne zu stehen. Ich will am Anfang vorne mitfahren und dann im zweiten Teil des Rennens von unserem guten Rennspeed profitieren."

Button mahnt sich selbst zur Ruhe. "Ich darf nicht daran denken, dass die anderen aufholen. Ich muss mich darauf konzentrieren, die Gründe zu finden, warum es nicht mehr so läuft wie zu Saisonbeginn. Es wäre jetzt der größte Fehler, sich ablenken zu lassen." Button setzt im Rennen auf die guten Dauerlaufeigenschaften seines Brawn GP. Mit 89 Kilogramm Benzin an Bord fährt er im ersten Turn mehr als doppelt so lange wie Barrichello.

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