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Briatore

"Alonso ist nicht so groß"

Foto: dpa 15 Bilder

Die leisen Weltmeister von Renault stimmen laute Töne an. Teamchef Flavio Briatore will auch ohne Fernando Alonso Weltmeister werden und spielt die Bedeutung des Spaniers herunter.

30.01.2007

Der neue Renault R27 ist nach bewährter Methode gebaut. Chefkonstrukteur Bob Bell änderte weder die Vorderradaufhängung mit V-Kiel, noch das Layout von Front- und Heckflügel. Wenn mit Bridgestone ein neuer Reifenpartner kommt und mit Heikki Kovalainen ein neuer Fahrer, sollte wenigstens das Auto eine bekannte Größe sein.

Die spannendste Frage lautet: Was ist Renault ohne Alonso wert? Teamkollege Giancarlo Fisichella holte in den vergangenen zwei Jahren gerade 130 Pünktchen, Alonso erbeutete mit 267 Zählern mehr als doppelt so viele. Während der Spanier zwei Mal Weltmeister wurde, belegte der Italiener in der Schlussabrechnung 2005 und 2006 lediglich die Ränge fünf und vier.

Die Mannschaft ist der Star

Trotz der wenig ermutigenden Bilanz spuckt Teamchef Flavio Briatore große Töne: "Fernando ist groß, aber er ist nicht so groß, wie viele denken." So lautet das neue Renault-Motto gemäß der Berti Vogts-Devise: Die Mannschaft ist der Star.

Und wie es sich für einen guten Teamchef gehört, redet er seine Leute stark: "Giancarlo bewegt sich schon ganz anders", sagt er über den Gang Fisichellas, dem Briatore nach dem Weggang Alonsos neues Selbstverauen einhauchen will: "Er hat alle Teamkollegen geschlagen, bis er auf Fernando traf. Das musst du erst mal verdauen, dass es einen gibt, der schneller ist."

Heikki Kovalainen: Wie der junge Schumacher

Über Heikki Kovalainen muss Briatore wenig sagen. Für einen Anfänger in der Formel 1 ist der Finne mit 25 Jahren kein wirklicher Jungfuchs. Seit 2003 hat er fast 35.000 Testkilometer abgespult. "Er denkt wie der junge Schumacher und junge Alonso", sagt Chefingenieur Pat Symonds. "Es gibt keinen Grund, warum Kovalainen nicht so gut werden sollte wie Fernando. Er ist unsere Investition in die Zukunft", sagt Flavio Briatore.

Der temperamentvolle Italiener mit den markigen Sprüchen muss bei allem Optimismus einen ziemlichen Spagat hinlegen. Einerseits spricht er unverhohlen von der Titelverteidigung, andererseits will er seinen neuen Schützling nicht zu schwer belasten. "Es wäre der falsche Druck zur falschen Zeit", sagt Briatore.

Mit welchen technischen Tricks das Renault-Team trotz des kleinsten Budgets aller Topteams auch 2007 den Titel an Land ziehen will, lesen Sie in der neuen Ausgabe von auto motor und sport, Heft 4/2007, ab 31. Januar im Handel.

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