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Briatore

Renault mit voller Attacke

Foto: Daniel Reinhard 80 Bilder

Die WM-Favoriten wollen in Brasilien nicht nur Punkte sammeln. Statt auf Ankommen zu fahren, hat Teamchef Flavio Briatore Sieg als Parole ausgegeben.

16.10.2006 Markus Stier

Nach Michael Schumachers Motorschaden in Suzuka hat Flavio Briatore mächtig Oberwasser: "Unser Team ist stark. Mit einem Punkt haben wir die Fahrer-Weltmeisterschaft, wenn wir das Rennen gewinnen haben wir beide. Also gehen wir nach Brasilien, um zu gewinnen. Es wird eine gute Show", sagt der Italiener.

Platz acht reicht Fernando Alonso zur Titelverteidigung, ein dritter und ein fünfter Rang würde den Blaugelben den Konstrukteurspokal bringen. Briatore hält nichts von einer Sicherheitsstrategie. "Es ist wie im Fußball. Wenn du mit dem Ziel in ein Spiel gehst, 0:0 zu spielen, verlierst du im Normalfall."

Alonso nicht mit stärkstem Motor

Abgesehen vom psychologischen Vorteil bleibt Briatore aber wenig, auf das er bei seinem Siegeswunsch bauen kann. Ferrari fuhr in der Vorwoche in Jerez ausgezeichnete Testzeiten, Renault kam wegen Regens in Silverstone kaum zum Fahren.

Beide Teams lassen ihre Fahrer im Qualifying und im Rennen durchgehend mit voller Drehzahl fahren, aber nachdem Ferrari angekündigt hat, die letzte Motorenausbaustufe zu Hause zu lassen, rückt auch Renault nicht mit dem schärfsten Material in Sao Paulo aus. Giancarlo Fisichella erhält einen Motor der letzten Ausbaustufe, doch Fernando Alonso wird mit der besser erprobten D-Spezifikation ins Rennwochenende geschickt.

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