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Briatore

Weniger Kohle, mehr Wettbewerb

Foto: Renault

Flavio Briatore hat den Zustand der Formel 1 kritisiert und eine drastische Kostenreduzierung gefordert. "Wir sind zu weit gegangen, alle haben viel zu viel Geld ausgegeben", sagte der Chef des Renault-Rennstalls in einem Interview mit dem Wirtschaftsmagazin "Capital".

28.04.2004

"Es interessiert keinen Zuschauer, dass 1.000 Leute ein Auto entwickeln, weil die Rahmenbedingungen so kompliziert sind."

Der Italiener schlug vor, die Saison von 18 auf 20 Rennen auszudehnen und die Testphasen um mindestens 50 Prozent herunterzufahren. "Wenn wir vier- bis fünfmal so viele Testkilometer herunterspulen wie Rennkilometer, ist das unternehmerisch Unsinn."

Was die Leute wollen seien spannende Zweikämpfe, "wenn möglich zwischen zwei bis vier Spitzenfahrern. Das Bedürfnis befriedigen wir nicht, stattdessen schlagen wir uns mit komplizierter Technik herum", kritisierte er.

Sein Team sieht er als Beispiel für effektiven Einsatz von finanziellen Mitteln. "Renault hat nur das fünftgrößte Budget, aber drei der Teams, die mehr als wir ausgeben, liegen hinter uns", sagte der 54-Jährige. Der Autokonzern Renault gebe, was sie brauchen. "Natürlich ist der Etat begrenzt. Aber auch wenn ich 20 Millionen Euro zusätzlich hätte, würde mein Auto nicht unbedingt schneller fahren." Der Rennstall funktioniere mit der Hälfte des Budgets, das die Konkurrenz einsetze, "weil wir kein Geld aus dem Fenster schmeißen".

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