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Bridgestone in der Bredouille

Foto: dpa

Alarm bei den Bridgestone-Teams: Der japanische Reifenausrüster ist gegenüber der Konkurrenz von Michelin schon wieder im Rückstand. Auf die Spitze fehlt den Bridgestone-Gummis zwei Wochen vor dem Saisonstart in Bahrain (23.3.) eine volle Sekunde.

24.02.2006 Markus Stier

Bei 1:15,7 Sekunden blieben die Stoppuhren in Barcelona für Nico Rosberg stehen, auf die Bestzeit von Jenson Button im Honda fehlten dem Williams-Fahrer 1,8 Sekunden. "Ich hatte nicht so wenig Benzin an Bord wie Honda oder Renault. Es wäre vielleicht noch drei oder vier Zehntel schneller gegangen", sagte der Deutsche, der am dritten Tag der Barcelona-Tests bester Bridgestone-Fahrer war. Teamkollege Mark Webber war bisher regelmäßig drei Zehntel schneller als Rosberg, so bleibt alles in allem immer noch ein Rückstand von 1,1 Sekunden auf Honda und Renault.

"Die Konstruktion ist gut", sagt Ferrari-Technik-Chef Ross Brawn, das Dillema liege in der Reifenmischung. Wenn die Bridgestone-Fahrer eine schnelle Runde drehen, ist der Reifensatz anschließend ruiniert. Wenn die Fahrer das Tempo langsam steigern, hält der Reifen über die Distanz, aber die schnelle Runde fällt aus - im Qualifying ein schwer wiegender Nachteil. Bei Williams wähnte man das Problem zunächst im Setup des Autos, doch Ross Brawn gesteht, dass auch die Roten unter der Gummi-Misere leiden.

Gelbblau unangefochten

Dennoch ist man bei Ferrari nicht in Panik. Bei den letzten Tests in Bahrain schlugen die jüngsten Aerodynamik-Änderungen an und zwei passende Reifen für die ersten Rennen glaubt das Team auch gefunden zu haben. Zudem ist auch bei Michelin nicht alles schwarzes Gold, was glänzt: "Von zehn Reifensätzen, die du ausprobierst, sind acht Mist", gesteht Honda-Neuzugang Rubens Barrichello.

Im Honda-Lager herrscht große Zuversicht. "Auf einer schnellen Runde sind wir den Renault ebenbürtig", sagt Jenson Button. Unter den Michelin-Teams ist Renault dennoch eine Klasse für sich. Der R26 schont die Reifen wie kein anderer. Bei Dauerläufen über 20 Runden sind die Gelbblauen bisher unangefochten.

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