Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Bridgestone untersucht Imola-Reifen

Foto: dpa

Ferraris Reifenpartner rätselt über die Probleme in Imola. Der schwächelnde zweite Reifensatz von Sieger Michael Schumacher soll nun untersucht werden.

26.04.2006 Markus Stier

"Ich kann nicht bestreiten, dass die Rundenzeiten nicht so konstant waren, wie wir vor dem Rennen vorausgesagt haben. Es gab einen starken Abfall der Leistung", sagt Hirohide Hamashima. Bridgestones Entwicklungschef ließ die betreffenden Gummis sofort zur Untersuchung nach Japan schicken.

Überhitzung schließen die Bridgestone-Ingenieure als Ursache für das schwache zweite Renndrittel aus. "Bei Überhitzung hätten die Reifen Blasen geworfen", sagt Hamashima. Zwei Hauptvermutungen machen die Runde: Zum einen senkten die Mechaniker gegenüber dem gebrauchten ersten Reifensatz den Reifendruck - bei neuen Pneus durchaus üblich. Möglicherweise übertrieb man dabei ein wenig.

Die zweite Theorie betrifft die Fahrweise des Siegers. Michael Schumacher nahm die frischen Reifen nach seinem ersten Boxenstopp extrem hart ran. Beim dritten Reifensatz ging er vorsichtiger zu Werke. Prompt funktionierten die Gummis besser. Williams verwendete den gleichen Reifentyp - ohne Probleme.

Hirohide Hamashima: "Ferraris Vorstellung beruhigt uns"

Trotz der Schwierigkeiten auf dem Weg zum ersten Saisonsieg ist man bei Bridgestone guter Dinge. "Ferraris Vorstellung über das gesamte Wochenende beruhigt uns, denn es zeigt, dass wir mit der in Melbourne eingeführten Reifenfamilie auf dem richtigen Weg sind. Es ist an der Zeit, das alte Design auszusortieren und sich auf die neuen Produkte zu konzentrieren", sagt Hamashima.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden