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Bruno Senna

Vertrag für 2010 bei Campos

Bruno Senna Foto: Daniel Reinhard 72 Bilder

Die neuen Formel 1-Teams suchen Geld für die Saison 2010. Campos, VirginF1, USF1 und Lotus brauchen mindestens einen Fahrer mit Mitgift um über die Runden kommen. Bei Campos soll Bruno Senna das Rennen gemacht haben.

09.10.2009

Sollten im nächsten Jahr alle 14 Teams antreten, dann brechen für die Fahrer gute Zeiten an. Die Formel 1 bekäme eine Blutauffrischung. Das Testverbot hat bislang die etablierten Fahrer geschützt. Die Beispiele Jaime Alguersuari und Romain Grosjean zeigen, wie schwierig es für Fahrer ohne vernünftige Vorbereitung ist, in der Formel 1 Fuss zu fassen.

Die neuen Teams suchen Fahrer mit Geld im Rücken

Doch bei den neuen Teams zählt nicht nur Erfahrung. Campos, VirginF1, USF1 und Lotus brauchen zum Start ihrer Formel 1-Karriere jeden Euro. Jeder der neuen Bewerber wird mindestens einen Fahrer anstellen, der Geld oder Sponsoren mitbringt. Und da gibt es im Moment viele. Der Russe Vitaly Petrov soll bis zu 15 Millionen Euro mit im Gepäck haben, dazu die Aussicht, auf dem russischen Markt Sponsoren abzufischen.
 
Auch Bruno Sennas Mitgift liegt offenbar im zweistelligen Bereich. Lucas di Grassi könnte rund sieben Millionen Euro lockermachen. Nelson Piquet hat einen Sponsor für fünf Millionen gefunden. Auch der Inder Karun Chandhok und der Ire Adam Carroll winken mit attraktiven Sponsorverträgen. Auch dem Radarschirm der neuen Teams sind weiterhin der Mexikaner Sergio Pérez und der Venezolaner Pastor Maldonado. Der Malaysier Fairuz Fauzy hat schon allein wegen seiner Nationalität ein Anrecht auf einen Sitz bei Lotus. Sein Partner soll Jarno Trulli werden ­ wenn Toyota seinen Laden dicht macht.

Als Teamkollege von Senna gilt Pedro de la Rosa als gesetzt
 
Bruno Senna kündigte vor einigen Tagen an, dass er zu 90 Prozent ein Formel 1-Cockpit sicher habe. Inzwischen soll der Brasilianer mit Campos handelseinig sein. Als Teamkollege gilt Pedro de la Rosa als gesetzt. Campos hätte damit eine gute Mischung aus jung und alt. VirginF1 drängt Adam Carroll auf eine Unterschrift. Doch der frühere GP2-Pilot zögert. Viele der Fahrer mit Geld im Gepäck haben Angst, dass sie in ein Fass ohne Boden einzahlen. Über allen Neueinsteigern schweben noch Fragezeichen, ob sie es überhaupt schaffen.
 
VirginF1 verhandelt dieser Tage mit einem weiteren Investor. Der Rennstall, der noch unter dem Namen ManorGP firmiert, war von der Fluglinie Virgin geschluckt worden. Die soll dem ehemaligen Formel 3-Team 2010 auch den endgültigen Bewerbernamen geben.

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