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Bruno Senna

"Weitere Renneinsätze ziemlich sicher"

Bruno Senna und Karun Chandhok Foto: xpb 20 Bilder

Bruno Senna musste sich das Formel 1-Rennen in Silverstone im heimischen Wohnzimmer anschauen. Der Rest der Saison sei dagegen ziemlich sicher erklärt der HRT-Pilot. "Aber heutzutage ist ja nichts garantiert."

22.07.2010 Tobias Grüner

Bruno Senna wurde von der Entscheidung, den GP England auszusetzen, selbst überrascht. "Erst am Donnerstagnachmittag hat man mir an der Strecke Bescheid gesagt", erklärte der Brasilianer am Donnerstag (22.7.) vor dem Rennen in Hockenheim.

"Ich war sicher nicht glücklich darüber, dass ich nicht fahren durfte. Das war aber eine Teamentscheidung und manche Dinge liegen einfach nicht in deiner Hand", nimmt Senna die Situation relativ gefasst. "Ich musste noch nie ein Rennen zuschauen. Natürlich will jeder Pilot sein Auto am Rennwochenende auch fahren."

Senna musste Silverstone im Internet schauen

Nach der Entscheidung wurde Senna an der Strecke nicht mehr gesehen. Im heimischen Wohnzimmer verfolgte er den GP England. "Ich bin einfach nach Hause gegangen, um mich auszuruhen. Weil ich kein Kabel für meinen Fernseher hatte, musste ich mir das Rennen im Internet anschauen."

Der Formel 1-Rookie hofft, dass es nicht wieder zu solch einer Situation kommt. In Deutschland muss nun Teamkollege Karun Chandhok sein Stammcockpit an den Japaner Sakon Yamamoto abgeben. Nach Sennas jetzigem Kenntnisstand sitzt er allerdings für die letzten neun Rennen des Jahres fest im HRT-Auto. "Ich bin ziemlich sicher, dass ich bis zum Ende der Saison fahre. So sollte es jedenfalls sein. Das ist momentan so festgelegt, aber heutzutage ist nichts im Leben garantiert. Wenn man heute einen Job hat, heißt das noch nicht, dass man auch morgen noch einen hat."

Kooperation mit Toyota noch nicht fix

Das finanziell angeschlagene HRT-Team konnte zuletzt im Hinterfeld zumindest mit den Virgin kämpfen. Allerdings scheint die Konkurrenz momentan schneller zu entwickeln. " Es waren zum jetzigen Zeitpunkt schon einige Upgrades geplant. Ich weiß aber nicht genau, was gerade läuft. Die Pläne des Teams hängen auch immer von der finanziellen Situation ab." Im Kampf mit Virgin erwartet Senna keine Wunder. "Wenn die wirklich die drei, vier Zehntel schneller sind, wie sie behaupten, dann können wir nicht mehr gegen sie kämpfen."

Im nächsten Jahr könnte es allerdings besser werden. Zuletzt hörte man aus dem Team, dass HRT zusammen mit dem ehemaligen Toyota-F1-Rennstall zusammenarbeiten will. Der Youngster dämpft jedoch die Erwartungen: "Ich denke nicht, dass schon konkrete Dinge unterschrieben sind. Es muss noch viel geplant werden. Das Team muss immer noch erst auf die Füße kommen. Jeder arbeitet hart daran, die richtige Unterstützung und das bestmögliche Personal zu bekommen. Die Pläne sind gut. Ob sie in die Tat umgesetzt werden ist noch nicht sicher."

Noch keine Entscheidung zu Sennas Zukunft

Auch persönlich hat Senna noch keine Entscheidung für 2011 getroffen: "Das wichtigste für mich ist es, auch nächstes Jahr noch ein Cockpit zu haben. Wir müssen aber noch abwarten, bis wir Entscheidungen treffen können."

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