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Buemi vs. Kubica

Kampf um den letzten WM-Punkt

Robert Kubica Foto: BMW Sauber 61 Bilder

Robert Kubica und Sebastien Buemi lieferten mit ihrem Duell einen der wenigen Höhepunkte in einem ansonsten eher spannungsarmen Rennen. Anschließend gab es aber geteilte Meinungen über den harten Zweikampf.

01.11.2009 Tobias Grüner

Es ging um den letzten WM-Punkt in einer langen Saison. Aber wer Rennfahrer kennt, der weiß, dass auch ein Punkt manchmal wie ein Sieg zählt. Und wenn es darum geht, den Vordermann zu überholen, dann wächst der Ehrgeiz automatisch. So entwickelte sich in Abu Dhabi aus dem Nichts ein beinhartes Duell, als sich Robert Kubica von hinten dem Toro Rosso von Sebastien Buemi näherte.

"Zweikampf war gefährlich"

"Mein Zweikampf mit Sebastien Buemi war sehr hart und auch ein wenig gefährlich", klagte Kubica anschließend. "Wir haben uns beim Anbremsen der Schikane fast berührt. Er zog zuerst links und blockierte die Innenseite der Linkskurve. Als ich nach rechts zog, drängte er mich in der Rechtskurve über den hohen inneren Randstein, deshalb drehte ich mich. Er hat mir einfach keinen Platz gelassen."

Bis sich der BMW wieder in der richtigen Fahrtrichtung befand, war auch noch Nico Rosberg durchgeschlüpft und Kubica landete am Ende nur auf dem zehnten Rang. Für Konkurrent Buemi gab es dagegen nun schon das zweite Punkteergebnis in Folge. Nach einer schwierigen Saisonmitte kann der Schweizer nun positiv gestimmt in die Winterpause gehen.

Buemi wollte Punkt nicht loslassen

Zu dem Manöver mit Kubica hat der 21-Jährige nicht viel zu sagen. "Er hat es probiert und ich wollte ihm den Punkt nicht so einfach geben", erklärte der Toro Rosso-Pilot. "Ich glaube schon, dass es fair war, aber für den Gegner gibt es wohl immer etwas auszusetzen, wenn es nicht gut geht." Der Zweikampf sei am Ende der Schlüssel zum Punktegewinn gewesen.

Im BMW-Lager war man anschließend nicht so glücklich. Genau so etwas sei gerade erst in der Fahrerbesprechung diskutiert worden. Die Kommissare sahen allerdings keinen Grund für eine Strafe und so muss sich BMW zum Abschied mit dem fünften Platz von Nick Heidfeld zufrieden geben.

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