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Button bedankt sich beim Team

McLaren sieht Licht am Ende des Tunnels

McLaren - GP Malaysia - 23. März 2013 Foto: xpb 52 Bilder

Die Startplätze 7 und 9 sind nicht McLaren-like. Trotzdem sehen die Ingenieure zum ersten Mal Licht am Ende des Tunnels. Sie haben das Problem des neuen Autos eingekreist. Eine provisorische Modifikation zeigte Wirkung. Jenson Button war begeistert: "Wir haben in fünf Tagen große Fortschritte gemacht."

23.03.2013 Michael Schmidt

Es ist ein Tabuthema. Fragen Sie McLaren nicht, ob die Rückkehr zum alten Auto eine Option ist und wann diese Entscheidung spätestens fallen muss. Teamchef Martin Whitmarsh antwortet darauf: "Alles ist eine Option. Aber wir haben jetzt erste Fortschritte gemacht und werden bis zum GP China weitere machen. Ich glaube daran, dass wir aus diesem Fahrzeug ein Siegerauto machen können. Es wird vielleicht länger dauern, als uns das lieb ist. Aber wir haben uns schon von größeren Tiefschlägen erholt."

Trotz der Startplätze 7 und 9 sieht Whitmarsh positive Ansätze: "Jenson ist in Q1 die drittschnellste Runde gefahren. Das Auto hat sich auf den Intermediates gut benommen. Wer weiß, wie wir abgeschnitten hätten, wären wir am Ende auf neue Intermediates gegangen wären."

Intermediates bringen Ingenieure auf die Spur

Am Freitag war der McLaren auf den Mischreifen noch die schnellsten Rundenzeiten gefahren. Das hatte die Ingenieure auf die Spur nach den Problemen des neuen MP4-28 gebracht. Die Intermediates haben eine andere Form als die Slicks und sie walken anders. Offenbar kommt das neue Auto damit besser zurecht.

Darauf nahmen die Ingenieure mit der Laubsäge ein paar Handarbeiten im hinteren Bereich des Unterbodens vor. Und siehe da, der McLaren reagierte plötzlich logisch und positiv auf Setup-Änderungen. Whitmarsh freute sich: "Das ist ein Anfang. Es führt uns vielleicht auf die richtige Spur. Trotzdem ist unser Weg noch weit. Wir haben jetzt erst einmal den ersten Schritt getan."

Rückstand um eine halbe Sekunde verkürzt

Jenson Button bedankte sich bei seinen Ingenieuren. Der Weltmeister von 2009 wirkte erleichtert: "Wir dürfen happy sein. Der Fortschritt gegenüber Melbourne ist riesig. In Australien lagen wir 1,5 Sekunden hinter der Spitze. Hier hätten wir den Abstand auf trockener Piste auf unter eine Sekunde drücken können. Wenn wir in nur fünf Tagen so gut vorankommen, bin ich optimistisch, dass wir dieses Auto noch hinbiegen."

Button lobt die Reifen

Um die Reifen macht sich Button im Gegensatz zu anderen Fahrern keine Gedanken. "Die Reifen sind ein kleineres Problem als das Auto. Ich glaube, wir haben sie schon verstanden. Nach dem GP Australien konnten wir bestimmte Verhaltensmuster je nach Fahrweise herauslesen. Mir sind diese Reifen lieber als die alten, weil der Arbeitsbereich größer ist. Wenn du mit den letztjährigen Reifen einmal aus dem Fenster gefallen bist, warst du für immer draußen. Jetzt gibt es wieder einen Weg zurück. Wir haben alle die gleiche Aufgabe. Es gehört zu diesem Sport den Reifen zu verstehen und ihn so zu behandeln, dass er funktioniert."

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