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McLaren übt sich in Geduld

"Ein Platz in den Top Ten wäre gut"

Jenson Button - McLaren - Formel 1 - GP Ungarn - 21. Juli 2016 Foto: sutton-images.com 68 Bilder

In Spielberg erlebte Jenson Button mit Platz 6 ein kleines Wunder. Doch die Euphorie von McLaren wurde beim Heimspiel in Silverstone jäh gebremst – mit Rang 12 und 13. Button hofft nun auf Punkte in Ungarn.

21.07.2016 Bianca Leppert

Es war ein kleiner Lichtblick. Beim GP Österreich erzielte Jenson Button mit Platz 6 das beste Ergebnis der Saison für McLaren-Honda. Allerdings war dem britisch-japanischen Team auch klar, dass dies nur ein Ausreißer war, dessen Basis vor allem der gute Startplatz war. In Silverstone wurde man wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Man reiste ohne Punkte ab.

Button und Alonso feierten ersten Sieg in Ungarn

Das soll sich in Ungarn wieder ändern. Für Jenson Button und Fernando Alonso ist der Hungaroring speziell – sie holten dort ihren ersten Formel-1-Sieg. „Für uns wird es nicht leicht. Es wäre es gut, in die Top -Ten zu kommen“, meint Button. „Für Red Bull ist es sicher eine gute Strecke. Sie haben hier eine Chance zu gewinnen.“

Davon kann der Brite, der zuletzt mit Williams in Verbindung gebracht wurde, momentan nur träumen. Auch das zweite Jahr der McLaren-Honda-Verbindung trägt noch keine nennenswerten Früchte.

Wer nicht gewinnen kann, muss wechseln

„Wir haben Fortschritte gemacht. Aber du willst immer mehr. Niemand von uns ist happy damit, wo wir stehen. Wir wollen gewinnen. Jeder der Fahrer denkt in seiner Position darüber nach, ob es eine Möglichkeit in Zukunft zu gewinnen gibt. Wenn nicht, musst du woanders hingehen – außer du sitzt in einem Mercedes. Wir haben einfach nicht das beste Auto. Wir arbeiten daran, aber ob wir nächstes Jahr an der Spitze kämpfen können, bleibt offen.“

Für den Grand Prix von England fuhr man ein großes Update-Paket auf – bestehend aus Verbesserungen am Motor und am Auto. Und auch insgesamt bemüht man sich an allen Ecken und Enden, damit sich endlich Erfolg einstellt. „Ich habe noch nie so viele neue Teile an ein Auto kommen sehen“, sagt Button. „Auch Honda lässt uns aggressivere Motoren-Modi fahren. Die PS von Mercedes findest du aber nicht über Nacht, das dauert.“

Auf Geraden zu langsam, auf Bremse top

Vor allem Im Zweikampf auf der Strecke kämpfen die McLaren mit stumpfen Waffen. „Wir schaffen es nicht, auf den Geraden zu überholen. Das limitiert uns auch in Sachen Strategie“, sagt der 36-Jährige. „Dafür ist keiner besser aufgestellt, wenn es ums harte Bremsen geht. Das ist eine Stärke von uns.“

Red Bull ist für Button ein Team, an dem sich McLaren orientieren kann. „Ihr Motor ist nicht so stark wie der von Mercedes – deshalb können wir uns daran messen. Sie haben die gleiche Philosophie mit dem Auto. Bis wir sie herausfordern können, dauert es noch. Sie haben in Sachen Aerodynamik einen großen Vorsprung. Aber es geht in die richtige Richtung.“

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