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Button kaum noch einzuholen

Fünfter Sieg im sechsten Rennen

GP Monaco 2009 Foto: dpa 64 Bilder

Jenson Button ist der Top-Favorit für den WM-Titel. Der Engländer führt 16 Punkte vor Teamkollege Rubens Barrichello. Andere Gegner für den fünffachen Saisonsieger sind schon jetzt nicht mehr in Sicht.

25.05.2009 Michael Schmidt

Jenson Button fährt wie Michael Schumacher zu seinen besten Zeiten. Fehlerlos, konstant schnell und mit Köpfchen. Der Sieg beim Klassiker in Monte Carlo war ein weiterer Beweis seiner Stärke. Der Engländer führte das Rennen in 77 der 78 Runden an. Die Vorentscheidung fiel in den ersten 18 Runden bis zum ersten Tankstopp, als er Teamkollege Rubens Barrichello 15,5 Sekunden abnahm.

Beide Brawn GP-Piloten hatten Probleme mit körnenden Reifen, doch Button kontrollierte die Situation besser als sein Verfolger. "Ich bin das Rennen vorsichtig angegangen, um die Reifen nicht zu stark zu strapazieren. Vielleicht lag darin der Schlüssel." Barrichello meinte verbissen: "Wenn du einem anderen Auto hinterherfährst, rutschst du mehr. Das kann das Körnen der Reifen verschlimmern."

Keine Chance für Barrichello

Danach war der Widerstand des Brasilianers gebrochen. Er pirschte sich zwar mühsam wieder auf zehn Sekunden heran, doch dabei blieb es dann bis zur vorletzten Runde. Erst als Button in Schrittgeschwindigkeit über den Zielstrich rollte, schrumpfte der Vorsprung auf 7,666 Sekunden.

Button stand in Monaco zum zweiten Mal nach seinem zweiten Platz von 2004 auf dem Podest. Das ist fünf Jahre her. Deshalb erinnerte er sich auch nicht mehr daran, wo die ersten Drei in Monaco ihre Autos abstellen. Nämlich vor der Fürstenloge. Button parkte seinen Brawn GP eingangs der Boxengasse. Von dort sprintete er mit dem Helm auf dem Kopf Richtung Siegerehrung. "Unglaublich, wieviel Kraft du noch übrig hast, wenn du ein Rennen gewinnst."

Button bleibt vorsichtig

Vom WM-Titel will der fünffache Saisonsieger nicht reden. "Ich nehme jedes Rennen, wie es kommt und genieße den Augenblick." Felipe Massa und Nico Rosberg machten den Brawn GP-Piloten praktisch schon jetzt zum neuen Titelträger. "Er wird ja nicht plötzlich immer ausfallen, so zuverlässig wie diese Autos sind", rechnete Rosberg vor. Massa sieht es ähnlich. "Es wird bei Buttons Vorsprung extrem schwer, ihn noch einzuholen."

Button schwebt auf Wolke sieben. Vom Monaco-Sieg hat er schon als Kind geträumt. "Eigentlich war es ein einfacher Sieg. Doch Monaco ist speziell. Die letzten 15 Runden sind die härtesten, weil es so einfach ist, seine Konzentration zu verlieren. Die Leitplanken kommen mit jeder Runde näher. Mit den breiten Frontflügeln ist es einfach, etwas zu treffen. Erst in den letzten zwei Runden konnte ich meinen Sieg genießen."

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