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Formel 1: Jenson Button verliert WM-Führung

"Fühlt sich schlimmer an, als es ist"

GP Monaco 2010 Foto: xpb 30 Bilder

Jenson Button musste in Monaco die WM-Führung an die Konkurrenz von Red Bull abgeben. Eine vergessene Schaumstoff-Abdichtung sorgte für einen überhitzten Motor am McLaren. Der Weltmeister warnt sein Team, dass weitere Fehler den Titel kosten könnten.

20.05.2010 Tobias Grüner

Jenson Button war der größte Verlierer in Monaco. Während die Konkurrenz fleißig punktete und in der Gesamtwertung vorbeizog, musste der amtierende Weltmeister in der Box zuschauen. Der Antrieb seines McLaren hatte sich schon in der zweiten Runde in Rauch aufgelöst.

"Es ist war eine einfache Schaumstoff-Abdichtung, die wir in der Box verwenden um den Seitenkasten zu verschließen und verhindern, dass die Luft hindurchweht. Der hilft dabei, die Motor-Temperatur nach dem Aufwärmen hoch zu halten", erklärt der Brite den peinlichen Fehler auf seiner Homepage.
 
Bevor das Problem noch größer wurde, stellte Button sein Arbeitsgerät in der St. Devote Kurve ab. "Der Motor sollte in Ordnung sein. Ich habe ihn relativ schnell ausgeschaltet. Ich denke, das sollte kein Problem sein." Selbst wenn der Motor die Überhitzung nicht schadlos überstanden hätte, wäre das kein großer Beinbruch. Teamchef Martin Whitmarsh erklärte bereits nach dem Rennen, dass der Mercedes V8 in seinem dritten Rennen sowieso am Ende seines Arbeitslebens stand.
 
Die verlorenen Punkte wiegen also schwerer als der verlorene Motor. Button versucht dennoch das Positive zu sehen: "Realistisch gesehen, war es sowieso nicht eine der besten Strecken für uns. Ich blicke bereits nach vorne Richtung Türkei. Ich habe mit dem Team gesprochen und wir sind sehr zuversichtlich, dass wir dort ein deutlichen Stück konkurrenzfähiger sein werden.
 
Seine WM-Chancen sieht der amtierenden Champion noch immer intakt. Der Verlust der WM-Führung sei kein Beinbruch: "Die Saison dauert 19 Rennen. Es ist immer noch zu früh, sich über die verlorene WM-Führung Gedanken zu machen. Es fühlt sich schlimmer an, als es ist, weil man zusehen muss, wie jemand mit 18 oder 25 Punkten davonzieht."
 
Trotzdem kann sich Button solche Wochenenden wie in Monaco nicht mehr häufig erlauben. Deshalb schwört er sein Team noch einmal ein, konzentriert weiterzuarbeiten. "Sowohl Lewis (Hamilton) als auch ich haben ein Rennen nicht beenden können. Das ganze Team muss sicherstellen, dass es bei diesem einen Mal bleibt." Das Fazit von Zweckoptimist Button lautet: "Uns wurden einige Lektionen in Spanien und Monaco erteilt, aber ich weiß, dass wir langfristig davon profitieren werden."

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