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Button will noch Gewicht verlieren

"Die Basis des Autos stimmt"

Jenson Button - McLaren - Formel 1 - Test - Jerez - 29. Januar 2014 Foto: xpb 38 Bilder

Der neue McLaren MP4-29 machte nach einem verlorenen Tag mit einer Bestzeit auf sich aufmerksam. Jenson Button ist mit seinem Auto zufrieden. Ärger bereitet noch die Antriebseinheit. Button selbst muss noch ein Kilogramm abspecken. Eine Knie-Infektion hat ihn drei Wochen vom Training abgehalten.

29.01.2014 Michael Schmidt

Der erste Testtag war für Jenson Button ernüchternd. Einen ganzen Tag und die halbe Nacht lang konnte er nur seinen Mechanikern auf die Finger schauen, wie sie versucht haben, ein Problem mit dem neuen Mercedes-V6-Turbo und seinem Hybridsystem zu lösen. Am Ende steckte der Wurm im Kabelbaum. 20 Minuten nach Beginn des zweiten Testtages begann für den Weltmeister von 2009 die Arbeit. Und sie endete nach 43 Runden mit einer Bestzeit von 1:24.165 Minuten und weiterem Ärger im Antriebsstrang. Eigentlich wollte Button noch einen Dauerlauf abspulen. So tröstete er sich mit der Erkenntnis: "Die Basis des Autos stimmt." Mercedes-Aufsichtsrat Niki Lauda und Motorenchef Andy Cowell statteten McLaren einen Anstandsbesuch ab.

Viele unterschiedliche Geräusche des Mercedes-V6

Button beschreibt die ersten Fahreindrücke so. "Der Sound ist von außen enttäuschend, im Auto sehr angenehm. Unglaublich wie viele unterschiedliche Geräusche da unterwegs sind, je nachdem wie die Power verteilt wird. Du darfst dich nicht davon ablenken lassen und musst dich aufs Fahren konzentrieren.“

Obwohl die Spitzenleistung gleich geblieben ist, hat der Fahrer subjektiv das Gefühl, er hätte mehr PS unter dem Hintern. Das liegt am dramatisch gestiegenen Drehmoment. "Ich bin noch nie mit so viel Drehmoment gefahren", berichtet Button. Trotzdem ist die Power beim Beschleunigen leicht zu kontrollieren. "Der Motor ist schon in einem frühen Entwicklungsstadium sehr fahrbar." Der Fahrer ist in der Hand der Computer. Die Techniker nennen das Power-Management. "Du weißt nicht, was da in deinem Rücken vor sich geht", bestätigt Button.

Ende der Saison kaum langsamer als 2013

Buttons Bestzeit war immer noch 6,2 Sekunden von der schnellsten Runde des letzten Jahres entfernt. Der 34-jährige Engländer macht sich keine Sorgen, dass die Formel 1 zu langsam wird. "Wir haben uns vom ersten auf den zweiten Tag um drei Sekunden gesteigert. Der Entwicklungsprozess wird weitergehen. Ich kann mir vorstellen, dass wir am Ende des Jahres nicht mehr viel langsamer sein werden als 2013. Vielleicht noch zwei Sekunden."

Auch Button muss an sich arbeiten. Eine Infektion im Knie raubte ihm drei Wochen Trainingszeit. Das unterbrach sein Abspeckprogramm. Button ist noch ein Kilogramm schwerer als er es zu diesem Zeitpunkt der Saison sein wollte.

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