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Buttons Zukunft ungewiss

"Ich will noch viele Jahre fahren"

Jenson Button - GP Italien 2014 Foto: xpb 68 Bilder

Jenson Button nahm beim GP Belgien zum ersten Mal das Wort "Rücktritt" in den Mund. Zwei Wochen später relativierte der 34 jährige Engländer seine Aussage. Rücktritt sei nur ein Thema, wenn er kein Cockpit mehr finde. Doch davon geht Button nicht aus.

05.09.2014

Jenson Button ist im Augenblick noch ohne Cockpit für 2015. McLaren hat seinen Fahrern keine Zusagen für das nächste Jahr gemacht. Stattdessen soll Motorenpartner Honda Lewis Hamilton, Sebastian Vettel und Fernando Alonso hochdotierte Angebote gemacht haben. Doch alle drei stehen unter Vertrag. Sie sind frühestens 2016 greifbar.

Fernando Alonso hat Wechselgerüchten kürzlich mit seinem Treueschwur für Ferrari ein Ende bereitet. Für Button kein Grund der Entspannung: "Alonsos Aussagen ändern nichts für mich. Ich bin davon ausgegangen, dass er einen Vertrag bei Ferrari hat." Auch Sebastian Vettel erteilte Honda eine vorläufige Absage: "Ich sehe keine Notwendigkeit, jetzt irgendetwas zu entscheiden oder mich anderweitig zu orientieren."

McLaren-Honda gehen damit die Alternativen aus. Trotzdem ist das für Button kein Freibrief. Man hört, dass dem Weltmeister von 2009 nur ein Einjahresvertrag zu reduzierten Bezügen angeboten wird. Die Frage ist jetzt, wo die Schmerzgrenze liegt.

Button traut Honda viel zu

In Spa nahm Button gegenüber der BBC erstmals das Wort "Rücktritt" in den Mund. Das hat er mit zwei Wochen Abstand relativiert. "Ich will nicht zurücktreten. Mein Ziel ist es, noch viele Jahre zu fahren. Ein Rücktritt kommt für mich nur in Frage, wenn ich am Ende des Jahres kein Cockpit mehr habe."

McLaren ist für Button die einzige Option. Alle anderen attraktiven Plätze sind für 2015 blockiert. Trotzdem sieht der 15-fache GP-Sieger denVerhandlungen gelassen entgegen. "Ich bin jetzt 15 Jahre in der Formel 1. Da erlebst du gute und schlechte Zeiten. Ich bin immer noch gerne Formel 1-Fahrer. Die Leute wissen, was sie an mir haben. Ich gebe immer 100 Prozent und mache keine halben Sachen."

Der Engländer traut McLarens künftigem Motorenpartner Honda viel zu, obwohl er von Mercedes weiß, wie hoch die Messlatte liegt: "Honda hat viel Turbo-Erfahrung. Die kehren nicht in die Formel 1 zurück um einen mittelmäßigen Job zu machen. Mercedes ist mit einem großen Vorsprung eingestiegen, aber ich habe das Gefühl, dass Ferrari und Renault schon gut aufgeholt haben."

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