Koenigsegg Agera - GP Monaco 2012 55 Bilder Zoom

Car Spotting GP Monaco 2012: Auf der Jagd nach den Auto-Exoten

Am Rande des Grand Prix von Monaco begeben sich die auto motor und sport Formel 1-Reporter traditionell auf die Jagd nach den teuersten und exklusivsten Autos im Fürstentum. Auch in diesem Jahr haben sie einige automobile Extravaganzen gesichtet. Hier gibt es die Bilder.

Sie sind die Jäger der Großstadt. Verstecken sich hinter Häuserecken. Die Ohren und Augen immer auf der Suche nach dem nächsten Opfer. Im dicksten Stau gehen sie auf die Pirsch. Und wenn sich ein Ziel wehrlos gefangen zwischen zwei Ampeln befindet, dann drücken sie ab. Erbarmungslos. Immer wieder. Aus allen Perspektiven. Car Spotter kennen keine Gnade.

Monaco mit hoher Exoten-Dichte

Die Suche nach exotischen Autos ist mittlerweile zu einem weit verbreiteten Hobby geworden. In Internetforen treffen sich die Car Spotter, tauschen Bilder aus und verabreden sich zu Reisen in erfolgversprechende Jagdgründe. Besonders fette Beute kann man dort machen, wo die Reichsten der Reichen wohnen. Abu Dhabi, Monaco, Saint Tropez, Moskau - aber auch am Nürburgring werden immer wieder exklusive Auto-Preziosen gesichtet.

So groß wie am Grand Prix-Wochenende von Monaco ist die Dichte an automobilen Extravaganzen aber nirgends auf diesem Planeten. Teure Autos, schnelle Autos, skurrile Autos - wer mit seinem Gefährt auffallen will, muss einfach nur in den engen Gassen zwischen Hafen und Casino unterwegs sein.

Kein Wunder, dass sich in der Woche vor dem Rennklassiker auch die internationale Car Spotting-Gemeinde über den Weg läuft. Viele Briten, US-Amerikaner und Holländer sind in den Straßen mit ihren Objektiven unterwegs. Die Trophäen auf der Speicherkarte werden von den Auto-Paparazzi meist noch am gleichen Tag stolz ins Netz gestellt.

Monaco Car Spotter mit Wetter-Pech

Auch die auto motor und sport-Reporter haben ihre Kamera beim Grand Prix-Ausflug ans Mittelmeer stets griffbereit. Leider bleibt im Laufe eines stressigen Formel 1-Wochenendes viel zu wenig Zeit, um sich gezielt auf die Suche zu begeben. Und wenn man dann mal endlich eine Stunde zwischendurch zur Verfügung hat, dann regnet es plötzlich an der immer sonnigen Mittelmeerküste.

Zum Schicksal eines Car Spotters gehört auch, dass einem die interessantesten Autos immer knapp vor der Nase wegfahren. Wenn Sie in unserer Galerie also keinen Bugatti Veyron oder keinen Ferrari F40 sehen, dann liegt das nicht daran, dass es sie nicht gibt, sondern einfach am Pech des Autors, der nur noch die Rücklichter gesehen hat. Trotzdem haben wir einige interessante Modelle erwischt. In unserer Bildergalerie gibt es die Highlights.

Tobias Grüner

Foto

Grüner

Datum

30. Mai 2012
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