André Lotterer - Caterham - Formel 1 - GP Belgien - Spa-Francorchamps - 22. August 2014 21 Bilder Zoom

Caterham-Chaos vor Monza: Merhi darf erstes Training fahren

Bei Caterham gab es lange Diskussionen, wer in Monza im zweiten Auto sitzt. Erst sollte André Lotterer den Job übernehmen. Nun sitzt doch wieder Kamui Kobayashi im Cockpit. Ex-DTM-Pilot Roberto Merhi darf das erste Freitagstraining bestreiten.

Caterham hat in den letzten Tagen intensiv nach einem Fahrer für das Rennen in Monza gesucht. Ursprünglich wollten die Verantwortlichen den Spanier Roberto Merhi zum Formel 1-Debüt verhelfen. Doch der ehemalige DTM-Pilot bekam die notwendige Superlizenz nicht. Die FIA ist der Ansicht, dem Formel 3-Meister von 2011 fehle es noch an Erfahrung.

Immerhin darf der von Sponsoren unterstützte Merhi aber das erste Freie Training am Freitag bestreiten. Auf die für die Superlizenz vorgeschriebenen 300 Formel 1-Kilometer kommt der 21-Jährige in den 90 Minuten Testzeit allerdings nicht. Ein Renneinsatz ist deshalb nicht möglich.

Lotterer lehnt Notnagel-Job bei Caterham ab

Eigentlich hatte Caterham geplant, dass Spa-Debütant André Lotterer zu seinem zweiten Renneinsatz kommt. Doch der Le Mans-Champion will offenbar nicht als Notnagel herhalten. Das Problem: Da Merhi auf jeden Fall das erste Monza-Training bestreiten wird, würde Lotterer am Freitag wertvolle Testzeit verloren gehen. Die Aussichten für den Rest des Wochenendes wären denkbar schlecht.

Lotterer war nicht bereit unter diesen Voraussetzungen in die Rolle des Lückenfüllers zu springen. Da half auch alle Überredungskunst der Teamleitung nicht. Somit kam wieder Kamui Kobayashi ins Spiel, den man eigentlich schon vom Hof gejagt hatte. Am Donnerstag wurde offiziell bestätigt, dass der Japaner das Rennen fährt. Er kann zwar kein Sponsorengeld mehr vorweisen, allerdings hatte Caterham kaum eine Alternative.

Mit dem Niederländer Robin Frijns gibt es zwar noch einen weiteren talentierten Fahrer im Team, der auch eine Superlizenz besitzt, doch würde man sich mit einem Renneinsatz des Test- und Ersatzfahrers alle Möglichkeiten verbauen, später in der Saison noch einen anderen Paydriver anzuheuern. Laut sportlichem Reglement (Artikel 19.1) darf ein Team in der Formel 1 nicht mehr als 4 Piloten pro Saison einsetzen. Mit Kobayashi, Ericsson und Lotterer steht Caterham nun schon bei 3.

Tobias Grüner

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3. September 2014
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