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Formel 1: Chaos im Fahrerlager von Monaco

Betreten der Baustelle auf eigene Gefahr

GP Monaco 2010 Faherlager Foto: Tobias Grüner 20 Bilder

Im Fahrerlager von Monaco herrscht Chaos. Nur drei Tage Zeit hatten die Teams mit dem Auf- und Abbau ihrer Motorhomes. Für die Logistiker eine echte Herausforderung. Einen Tag vor dem ersten Training waren noch längst nicht alle Teams fertig.

12.05.2010 Tobias Grüner

Das Fahrerlager von Monaco gleicht einer Baustelle: Gabelstapler fahren kreuz und quer durch die von Lkw verstopften Gassen. Aufbauhelfer zimmern hektisch letzte Teile an die Motorhomes. Putztrupps sorgen für Glanz.

Die Hektik im Hafen von Monte Carlo hat einen Grund. Erst am Sonntag wurden viele Motorhomes in Barcelona abgebaut. Nach sieben Stunden Fahrt mussten die Teile in umgekehrter Reihenfolge wieder aufgebaut werden. Da in Monaco traditionell schon am Donnerstag trainiert wird, herrscht zum Medientag am Mittwoch schon reges Treiben im Fahrerlager. Der Abstand zwischen den zwei Rennen ist so knapp wie noch nie.

McLaren und Virgin noch beim Aufbau

Nun stehen sich Journalisten, Aufbauhelfer, Caterer und Formel 1-Piloten gegenseitig auf den Füßen. Nicht alle haben den Wettlauf gegen die Zeit gewonnen. Beim Glaspalast von McLaren fehlte am Mittwoch noch das gesamte oberste Stockwerk. Beim nagelneuen Motorhome von Virgin fehlte sogar noch viel mehr. Hier war erste das Stahlgerippe fertig. Von der Außenverkleidung oder der Inneneinrichtung war noch nichts zu sehen.

Bei Mercedes ist man dagegen schon lange fertig. Das neue silberne Motorhome, das in Monte Carlo zum ersten Mal im Einsatz ist, steht bereits seit dem Wochenende perfekt herausgeputzt an seinem Fleck. Dass es innen noch etwas neu riecht und die Container von Bernie Ecclestone und der FIA die Sicht auf den Prachtbau versperren, ist da nur ein kleiner Schönheitsfehler.

Teams stehen sich gegenseitig im Weg

Auch bei Sauber ist man schon fast fertig. Am Montag um 17:00 Uhr konnten die Schweizer mit dem Aufbau beginnen. Am Mittwochmorgen stand die strahlend weiße Konstruktion. Bis um zwei Uhr nachts konnte man die Hämmerschläge aus dem Fahrerlager hören. Dabei wurde das Sauber-Aufbauteam sogar noch behindert. "Mit einer Seite konnten wir erst später beginnen, weil wir auf unseren Nachbar Ferrari warten mussten", erklärt Teammanager Beat Zehnder. "Wir haben auch noch nicht das ganze Material einräumen können. Ein Lkw versperrt uns noch den Weg. Auch das Internet funktioniert noch nicht."

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