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GP Kanada - Circuit Gilles Villeneuves

Kubica: "Liebe es, wenn die Mauern nah sind"

BMW F1 Foto: dpa 23 Bilder

Hohe Geschwindigkeiten und nahe Mauern - diese aufregende Kombination macht Montreal einzigartig im Kalender. Die Fahrer freuen sich auf die Herausforderung. Die Sicherheit dürfe dabei aber nicht vernachlässigt werden.

10.06.2010 Tobias Grüner

"Ich liebe es, wenn die Mauern nah an der Strecke sind", freut sich Robert Kubica auf das Rennen in Montreal. Der Pole ist bekennender Fan von Stadtkursen, was er zuletzt mit Platz drei in Monaco unter Beweis stellte. "Schon in der Formel 3 habe ich das Rennen in Macao besonders gemocht. Wenn man sich keinen Fehler leisten kann, komme ich immer gut zurecht. Diese Strecken passen einfach zu meinem Fahrstil."
 

Kubica hatte schon schweren Unfall auf dem Circuit Gilles Villeneuve

Dabei kennt Kubica aus persönlicher Erfahrung die Gefahren des Highspeed-Strecke in Kanada. 2007 krachte er mit seinem BMW mit rund 260 km/h in die Mauer und musste anschließend ein Rennen aussetzen. "Ich bin ein großer Fan von Straßenkursen. Aber ich bin auch ein großer Fan von Sicherheit", gibt der Pole zu bedenken. "Es ist nicht einfach, die richtige Balance zu finden."
 
Felipe Massa von Ferrari sieht das ähnlich. "Man muss zuerst immer an die Sicherheit denken. Ich mag zwar Strecken wir Monaco, aber die Sicherheit ist das Wichtigste. Wenn man zum Beispiel Mauern hinter die Kurve 8 in der Türkei bauen würde, gäbe das schlimme Unfälle. Man muss also immer genau abwägen."

Hamilton fühlt sich auf Circuit Gilles Villeneuve wohl

Lewis Hamilton ist genau wie Kubica ein Stadtkurs-Spezialist. Er benutzt eine ganz besondere Taktik, um die Gefahr auszublenden. "Als Fahrer denkst Du nur an den Asphalt zwischen den weißen Linien." Die Mauern und Auslaufzonen seien Sache der FIA. "Man muss einfach immer eine gute Mischung finden."
 
Lucas di Grassi von Neuling Virgin sieht darin kein großes Problem. "Es gibt die Möglichkeit, anspruchsvolle, aufregende und sichere Kurse zu bauen. Das ist kein Widerspruch in sich. Es kommt immer auf die richtige Balance an."

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