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Comeback GP Kanada

Ecclestone: Kanada 2010 wieder im Kalender

Foto: dpa 51 Bilder

Ab 2010 kehrt die Formel 1 nach einem Jahr Pause wieder zurück nach Kanada und trägt den GP Kanada in Montreal aus. Der Internationale Automobilverband FIA hatte Kanada nach Finanzstreitereien als Formel-1-Standort für 2009 gestrichen.

04.08.2009

"2010 fahren wir wieder in Montréal", kündigte Formel-1-Chef Bernie Ecclestone gegenüber unseren Kollegen von Motorsport aktuell an. Ein Rennen in den USA schloss Ecclestone aber aus. "Vergiss Indianapolis. Dort gehen wir nicht mehr hin", sagte Ecclestone. Der Große Preis der USA fand zuletzt 2007 statt.

Ecclestone will an Hockenheim festhalten
 
Dafür will Ecclestone weiterhin an Hockenheim festhalten und sich für die Zukunft des Grand Prix im Badischen einsetzen. "Ich versuch, Hockenheim zurückzukriegen und dann im Kalender zu behalten", sagte der 78-Jährige. Stattdessen könne man die Rennen in Spa und auf dem Nürburgring abwechselnd austragen, schließlich seien diese ja fast Nachbarn. Ob die Formel 1 im kommenden Jahr in Hockenheim gastiert, ist wegen des finanziellen Risikos für die Streckenbetreiber noch ungewiss. Zudem stehe ein Grand Prix in Korea zur Debatte und das "vielleicht schon im nächsten Jahr." Indien komme sicher 2011.
 
Neben den Planungen für den Kalender im nächsten Jahr, beschäftigt Ecclestone natürlich auch der Unfall von Felipe Massa. "Mir tut er echt leid", sagte Ecclestone. "Ein armer Kerl, ein Pechvogel. Für mich war er die letzten beiden Jahre der heißeste WM-Tipp. 2008 hätte er Weltmeister werden müssen."
 
Vergleich von Michael Schumacher und Sebastian Vettel

 
Über das Comeback von Michael Schumacher freut sich Ecclestone natürlich, bringt die Rückkehr des Rekord-Weltmeisters doch auch wieder viele positive Schlagzeilen über die Formel 1. "Es ist eine riesige Überraschung", meinte er. "Nicht nur für mich, sondern für alle. Fantastisch für die Formel 1."
 
Gleichzeitig sind nun einige Beobachter gespannt auf das Aufeinandertreffen von Sebastian Vettel und Michael Schumacher. Schließlich gilt Vettel seit geraumer Zeit als neuer "Schumi" und bekommt nun genau diesen als Konkurrenten. "Na ja, zuerst darfst du Michaels sieben WM-Titel nicht übersehen", warf Ecclestone ein. "Das schon alleine macht den Vergleich schwierig. Aber ich sag: Vielleicht ist Vettel bereit, mehr Risiko einzugehen - während Schumacher mehr kalkuliert. Aber keine Sorge, Vettels Bilanz wird schon noch gewaltig anwachsen."

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