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Concorde Agreement von FIA und F1

Neues Abkommen unter Dach und Fach

Ecclestone & Todt - GP Ungarn 2013 Foto: xpb

Ein halbes Jahr lang wurde die Unterschrift unter das neue Concorde Abkommen immer wieder verzögert. Nun ist der Grundlagenvertrag bis 2020 unter Dach und Fach. Er spielt der FIA 40 Millionen Dollar ein.

27.09.2013 Michael Schmidt

Es war ein langer Anlauf bis zum siebten Concorde Abkommen der Geschichte. Seit März dieses Jahres verzögerte sich der Grundlagenvertrag der Formel 1 Woche um Woche. Nun ist er unter Dach und Fach. Er wurde bei der FIA-Weltratsitzung in Dubrovnik den Delegierten präsentiert.

Jean Todt feiert Concorde Agreement als Erfolg für FIA

Für FIA-Präsident Jean Todt ist die Unterschrift ein großer Erfolg, denn der Vertrag spielt dem Weltverband Einnahmen von 40 Millionen Euro pro Jahr ein. Das ist fast doppelt so viel wie bisher.

Entsprechend zufrieden gab sich Präsident Jean Todt: "Wir können sehr stolz auf dieses Abkommen sein. Es bildet die Grundlage für eine effektivere Führung der Formel 1. Die FIA freut sich, ihre historische Rolle als Garant für das Reglement und die Sicherheit in der Formel 1 noch viele Jahre fortzuführen."

Auch Bernie Ecclestone zeigte sich glücklich mit dem nun abgeschlossenen Vertrag. "Ich bin sehr zufrieden, dass das Abkommen zwischen der FIA und der Formel 1 jetzt zum Abschluss gekommen ist", erklärte der F1-Boss knapp.

Todts Herausforderer in der Kandidatur um das Präsidentenamt David Ward gratuliert dem Gegner ebenfalls anständig: "Der Abschluss der Verhandlungen zum neuen Concorde Abkommen ist eine positive Nachricht für die FIA. Ich möchte Jean Todt für diese ordentliche Leistung gratulieren."

Ward mahnt an, dass Geld vom Sport im Sport bleiben soll

David Ward warnt seinen Gegner aber auch, die garantierten Einnahmen für andere Zwecke als den Sport einzusetzen: "Die Frage ist nun, was mit diesem Geld passiert. Meiner Meinung nach sollte der Überschuss nach Abzug der Kosten für die FIA in Motorsportprojekte investiert werden. Wir erwarten von Todt eine Antwort, was er mit dem Geld vorhat."

Auch der frühere FIA-Präsident Max Mosley gratuliert Todt zu dem Abschluss. "Das zusätzliche Geld, das Jean einspielt, zählt sicher zu seinen größten Leistungen in seiner Amtszeit. Er war aber auch in einer guten Verhandlungsposition und hat diese sehr gut genutzt. CVC braucht das Concorde Abkommen, weil die Banken sich das so wünschen. Sie sehen das Abkommen als Basis für einen Börsengang.

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